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„Schwach wie eine Flasche leer“ – Hygienemängel in Fußballstadien

 
Ausgabe 65/7. September 2017
ISSN 1613 - 9240
 
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  „Schwach wie eine Flasche leer“ – Hygienemängel in Fußballstadien
  Allergenkennzeichnung & Co.: Nationale Verordnung in Kraft getreten
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  Schädlingsprävention in Groß-Bäckereien… Es geht auch anders!
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So oder ähnlich hätte der ehemalige Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni wohl den hygienischen Zustand in den Fußballstadien mancher deutscher Vereine bezeichnet, wenn er für die Objekte verantwortlich gewesen wäre. Was also ist beim nächsten Stadionbesuch zu beachten? Und wie können die Mängel beseitigt werden?

Legionellen, Coli-Bakterien und Staphylococcus Aureus – diese Mikroorganismen sind nur ein kleiner Auszug aus der Liste potentieller Krankheitserreger, die laut einer Studie der ARD in deutschen Fußballstadien gefunden wurden.

Gefahr durch Legionellen

Gerade Legionellen sind ein Hauptproblem. In ca. 30 Prozent der Stadien wurden sie in einer Konzentration nachgewiesen, die die gesetzlich zulässigen Grenzwerte bei weitem übersteigt. Von dieser Gefahr sind nicht nur Besucher beim Toilettengang betroffen, sondern auch Spieler beim Duschen nach dem Spiel. Legionellen werden durch das feine Aerosol aufgenommen, das beim Händewaschen, Duschen oder beim Betätigen der Toilettenspülung entsteht. Folgen einer Infektion können die lebensgefährliche Legionärskrankheit oder das nicht lebensbedrohliche Pontiac-Fieber sein.

Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln spiegeln die Standards mancher Stadien nicht immer die Position des Vereins in der Tabelle wider. So konnten auf verschiedenen Lebensmitteln Coli-Bakterien und Staphylokokken nachgewiesen werden. Oft sind diese Belastungen auf nicht ausreichende Hygiene-Maßnahmen beim Umgang mit den unverarbeiteten und bereits verarbeiteten Speisen zurückzuführen.

So kann man sich schützen

Wie können sich Besucher und Stadionbetreiber schützen? Fans sollten bei der Essensbestellung einen genaueren Blick darauf werfen, wie mit den Lebensmitteln umgegangen wird: ob die Angestellten Handschuhe tragen und ob zum Beispiel die Speisen mit derselben Hand ausgegeben werden, mit der auch das Geld entgegengenommen wird. Auf der Toilette sollten – falls möglich – Toilettendeckel bei Spülvorgängen geschlossen werden. Die Hände nach dem Toilettengang selbstverständlich waschen und ggfs. zusätzlich mit einem mitgebrachten Desinfektionsgel behandeln.

Für Stadionbetreiber gilt: Weil Stadien mittlerweile immer mehr zu reinen Fußball-Arenen umgebaut werden, steht das Wasser oft für mehrere Wochen in den Leitungen. Daher sollten Duschen, Toiletten und Wasserhähne auch außerhalb der Saison regelmäßig geöffnet werden. Ein absolutes Muss sind periodische Untersuchungen der Trinkwassersysteme und tiefenhygienische Behandlungen der Sanitärobjekte. Hinsichtlich der Lebensmittelhygiene sollten Vereine und Betreiber darauf achten, dass umfassende HACCP-Konzepte entwickelt werden und alle Mitarbeiter die notwendigen Hygieneschulungen erhalten.

Das Team von gesaaktuell wünscht allen Fans und Vereinen einen guten Start in die neue Saison!

(jds)

Quelle: ARD (2017) - Hygiene in Deutschen Fußballstadien, www.br.de/themen/sport/inhalt/fussball/fussball-hygiene-in-stadien-100

Bildnachweis: Smileus / Fotolia.com
 
 
 
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