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Gute Frage!

 
Ausgabe 58/3. Dezember 2015
ISSN 1613 - 9240
 
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Weihnachtsgans, Fondue und Co.: Jetzt ist ungezwungenes Feiern und üppiges Schlemmen angesagt. Da muss ich mich nicht auch noch mit Hygiene beschäftigen, oder?

Die Antwort in aller Kürze: Ihre Familie dürfte vermutlich nicht begeistert sein, wenn sie nach den Feiertagen an Brechdurchfall leidet. Studien aus der Schweiz belegen zum Beispiel einen klaren Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fleischfondue und lebensmittelbedingten Magen-Darm-Erkrankungen. Darum ist es auch und besonders an den Feiertagen ratsam, auf die wichtigsten Grundregeln der Küchenhygiene zu achten. Das empfiehlt sich übrigens ganzjährig und gilt sogar für Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann. Sonst gibt es nämlich eine Bescherung der besonderen Art.

Elementare Fehler im Haushalt

In vielen Haushalten werden – meist aus Unkenntnis – gravierende Fehler beim Umgang mit Lebensmitteln begangen. Deshalb kommt es hier häufig zu Magen-Darm-Erkrankungen, ohne dass sich die Erkrankten über die Ursache ihrer Beschwerden bewusst sind. Beispielsweise werden die Hände vor und beim Umgang mit Lebensmitteln zu selten oder nicht gründlich genug gewaschen. Rohes Fleisch oder Geflügel werden am selben Waschbecken abgetropft, an dem dann wieder der Salat gewaschen wird, oder es wird dasselbe Schneidebrett oder Messer verwendet. Der Putzlappen hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen und verteilt die Keime in der ganzen Küche. Die rohe Hähnchenbrust für das Fondue wandert auf den Teller, auf dem schon die Salate und Dipps liegen. Hmm… Lecker! Oft stehen die Lebensmittel dann auch noch lange bei Raumtemperatur und erreichen dabei Temperaturen, bei denen sich Mikroorganismen bestens vermehren. Und schon ist es passiert: Salmonellen, Campylobacter oder andere krankmachende Mikroorganismen freuen sich über die üppige Mahlzeit und feiern ihr eigenes Fest.

Grundregeln der Küchenhygiene beachten

Zu den Grundregeln im Umgang mit Lebensmitteln gehört das Händewaschen vor Beginn der Arbeiten und nach den einzelnen Arbeitsschritten, insbesondere nach dem Umgang mit Rohware. Das sollte mit warmem Wasser und Seife erfolgen, und zwar gründlich unter Einbeziehung der Fingernägel. Die Arbeitsabläufe sollten sinnvoll geplant werden: Wer zum Beispiel zuerst den Salat vorbereitet und danach das Fleisch, verringert schon mal die Gefahr der Kreuzkontamination. Beim Fondue sollte das Zwei-Teller-Prinzip gelten: Rohes Fleisch und rohes Geflügel dürfen nicht in Kontakt mit den verzehrfertigen Speisen kommen. Auch sonst sollte man auf eine strikte Trennung „rein – unrein“ achten, also zum Beispiel zwei getrennte Schneidebretter und Messer für das Schneiden verschiedenartiger Lebensmittel sowie eine gründliche Zwischenreinigung des verwendeten Equipments (in der Spülmaschine oder mit heißem Wasser und Spülmittel). Achten Sie bitte auch darauf, dass die Lebensmittel nicht zu lange bei Raumtemperatur stehen, sondern gut gekühlt werden – notfalls gut abgedeckt auf dem kalten Balkon. Das verwendete Putzzubehör sollten Sie häufig wechseln: Lappen und Schwämme tauschen und in der Waschmaschine waschen (mindestens 60 °C). Geeignete Bürsten kann man in die Spülmaschine geben.

Falls Sie jetzt noch mehr wissen oder Ihrer Tante Erna ein bisschen Hygiene nahebringen möchten: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die wichtigsten Tipps für Privathaushalte in einem Infoblatt zusammengefasst:
Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt

Frohes Fest!

(js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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