Gesa Hygiene-Gruppe  
   
Startseite  |  Gesa Hygiene-Gruppe  |  Referenzen  |  Karriere  |  Links  |  Kontakt  |  Kundenlogin  |  Newsletter  
Gesec Logo  
Gemex Logo
Gecos Logo
   
  Newsletter
>   Anmeldung
>   Aktuell & Archiv
 
 
Kugeln
   
  Gesa Hygiene-Gruppe
Gubener Straße 32
86156 Augsburg
Telefon 0821 79015-0
Fax 0821 79015-399
E-Mail: info@gesa.de
 
 

Newsletter aktuell

   


 
 

Kommen Ratten aus der Toilette?

 
Ausgabe 58/3. Dezember 2015
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Bakterienschleuder Abwassersystem
  Kommen Ratten aus der Toilette?
  Sauberkeit von Luftleitungen: Forderungen jetzt amtlich!
  Warum auch Herrentoiletten Hygienebehälter brauchen
  Papier ist nicht geduldig
  Gute Frage!
  Gesandra glaubt …
   
   
Die Ratte aus der Toilette ist tatsächlich mehr als nur eine reißerische Geschichte. Die Kanalisationen von Städten sind häufig von Ratten besiedelt, die dort reichlich Nahrung finden – meist von Menschen über die Toilette entsorgt. Da die Tiere gute Schwimmer und Kletterer sind, ist eine Abwasserleitung prinzipiell kein Hindernis.

Zugegeben: Die Wahrscheinlichkeit, einer Ratte im eigenen Badezimmer zu begegnen, ist nicht besonders hoch. Ratten können nur aus dem Kanal in den Fallrohren emporklettern, wenn die Leitungen nicht durch mechanische Sperren geschützt sind oder wenn diese aufgrund mangelhafter Wartung nicht mehr funktionieren.

Schadnager verfolgen die Herkunft der Nahrung, die so attraktiv wirken kann, dass sich neugierige Exemplare aus der Kanalisation auf die Suche nach der Quelle machen. Außerdem kann es bei starken Regenfällen dazu kommen, dass die Tiere auf der Flucht vor drohendem Hochwasser in die Steigleitungen der Haushalte klettern.

Unerwünschter Besuch – wie lässt er sich verhindern?

Es gibt zwei entscheidende Empfehlungen, um sich vor unheimlichen Begegnungen zu schützen:
  1. Speisereste sollten niemals über die Toilette entsorgt werden! Sie gehören in den Kompost oder in die Restmülltonne.
  2. Der Zugang aus der Kanalisation in die Wohnung sollte immer durch eine mechanische Sperre geschützt sein.
Für die mechanische Sperre gibt es verschiedene technische Lösungen. Die einfachste ist eine Rattenklappe direkt am Abfluss der Toilettenschüssel, die ein Fachmann in kurzer Zeit installieren kann. Allerdings sind die Klappen störanfällig und müssen regelmäßig gewartet werden.

Wirksamer und wartungsfrei sind sogenannte Rattentrichter, die durch eine Durchschnittsverbreiterung im vertikalen Fallrohr einen Bereich schaffen, der für die in Kaminklettertechnik kletternden Ratten nicht zu passieren ist.

Die grundlegende Lösung auch für Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Produktionsstätten ist der Einbau einer Rückstauklappe in den Hauptabwasserschacht. Sie verhindert den Rückstau von Abwasser und auch das Eindringen von Ratten in die Hausleitungen. Allerdings müssen die Klappen ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden.

Deckel auf, Tür zu!

Und wenn es doch passiert ist? Dann halten Sie die Tür zu Ihrem Badezimmer fest verschlossen und benachrichtigen Sie – ggf. nach Rücksprache mit Ihrem Vermieter – einen Schädlingsbekämpfer Ihres Vertrauens. Er wird Ihr Problem lösen. Den Toilettendeckel geschlossen halten ist übrigens keine gute Option. Denn raus kommt die Ratte durch Anheben des Deckels problemlos – aber nicht mehr zurück!

(tk)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
Impressum | Datenschutz