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Gute Frage!

 
Ausgabe 57 / 3. September 2015
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Arsen in Reis und Reisprodukten
  Hygieneinspektionen praxisnah durchführen und ausschreiben
  Wirksame Insektenabwehr mit Luftschottanlagen
  Spülmaschine erhöht Allergierisiko
  Happy Birthday – 25 Jahre Gemex!
  Neue Gemex-Serviceleitung: Anja Stadie
  Gute Frage!
  Gesandra glaubt…
   
   
Ist das Tragen von Schmuck in Lebensmittelbetrieben erlaubt?

Die Antwort in aller Kürze: In der Regel nein, da Schmuck zum Hygienerisiko werden kann. Man spricht dann von der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung von Lebensmitteln. Natürlich kommt es auch darauf an, um welche Betriebsart, welche Tätigkeit und um welche Art von Schmuck es sich handelt. Beim Umgang mit offenen Lebensmitteln gelten besonders strenge Anforderungen.

Kein Schmuck an sichtbaren Stellen

Besonders kritisch ist das Tragen von Schmuck beim Umgang mit offenen Lebensmitteln zu sehen. Hände und Unterarme kommen häufig in Kontakt mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen, weshalb sie regelmäßig hygienisch gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert werden müssen. Durch Schmuck wird jedoch die Durchführung der hygienischen Händereinigung erschwert, und unter Ringen, Armbändern und Uhren können sich Schmutz, Lebensmittelreste und Schweiß absetzen sowie Mikroorganismen bestens vermehren. Außerdem können sich Teile des Schmucks lösen und ins Lebensmittel gelangen. Dies gilt auch für anderen sichtbaren Schmuck, wie zum Beispiel Ohrringe, Piercings, Ketten und Haarschmuck. Sichtbarer Schmuck jeder Art sollte daher vor Arbeitsbeginn abgelegt werden. Das gilt auch für Eheringe.

Rechtliche Grundlagen

Laut EU-Verordnung Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene müssen Personen, die in einem Bereich arbeiten, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wird, ein hohes Maß an persönlicher Sauberkeit halten. Lebensmittel sind zudem gemäß der nationalen Lebensmittelhygieneverordnung so herzustellen, dass sie der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind. DIN 10506 „Lebensmittelhygiene – Gemeinschaftsverpflegung“ wird noch konkreter: „Schmuck, Uhren, sichtbare Piercings und Haarschmuck (…) sind im Produktionsbereich verboten.“

Neben den Vorschriften der Hygiene sprechen übrigens auch Aspekte der Arbeitssicherheit gegen das Tragen von Schmuck (Verletzungsgefahr).

(js)

Bildnachweis: Fotolia

 

 
 
 
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