Gesa Hygiene-Gruppe  
   
Startseite  |  Gesa Hygiene-Gruppe  |  Referenzen  |  Karriere  |  Links  |  Kontakt  |  Kundenlogin  |  Newsletter  
Gesec Logo  
Gemex Logo
Gecos Logo
   
  Newsletter
>   Anmeldung
>   Aktuell & Archiv
 
 
Kugeln
   
  Gesa Hygiene-Gruppe
Gubener Straße 32
86156 Augsburg
Telefon 0821 79015-0
Fax 0821 79015-399
E-Mail: info@gesa.de
 
 

Newsletter aktuell

   


 
 

Gute Frage!

 
Ausgabe 54/4. Dezember 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Neue Verordnung zur Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-VO 528/2012: Ausnahmeregelung für Betriebe mit sensiblen Produkten
  Sauberkeit von Luftleitungen jetzt auch in VDI 6022 geregelt
  Unangemeldete Audits: der IFS Food Check
  Wassersparen in Privathaushalten: sinnvoll, ausgereizt, übertrieben?
  Gute Frage!
  Gesandra wünscht frohe Weihnachten…
   
   
Welche Anforderungen sind an Fußböden in Lebensmittelbetrieben zu stellen?

Fußböden in Lebensmittelbetrieben können sehr unterschiedlich ausgestaltet werden. Doch welche hygienischen Grundsätze sind dabei zu beachten?

Was das Gesetz verlangt

Die Anforderungen an Fußböden hängen unter anderem von der Raumnutzung ab. Laut EU-Verordnung Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene (PDF) (Anhang II, Kap. II, Ziffer 1a) müssen in Räumen, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder verarbeitet werden, die Bodenbeläge in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Außerdem müssen sie leicht zu reinigen und gegebenenfalls zu desinfizieren sein. Folglich müssen Fußböden entsprechend wasserundurchlässig, wasserabstoßend und abriebfest sein sowie aus nicht toxischem Material bestehen. Gegebenenfalls müssen die Böden zudem ein angemessenes Abflusssystem aufweisen. Aus-legungshinweise zu diesen Punkten finden sich in der AVV Lebensmittelhygiene, Anlage 1.1, Nr. 1.8.

Auch die Vorschriften des Arbeitsschutzes sind zu beachten, z.B. hinsichtlich der Rutschhemmung. Die wichtigsten Punkte finden sich in BGR 181 „Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr“ (PDF) und in BGR 111 „Arbeiten in Küchenbetrieben“ (PDF) im Abschnitt 3.2.2. Fußböden.

Was DIN 10506 für die Gemeinschaftsverpflegung fordert

Keinen Gesetzescharakter hat zwar DIN 10506 „Lebensmittelhygiene - Gemeinschaftsverpflegung" (PDF). Dennoch gibt diese Norm in Abschnitt 5.1.2 wichtige Hinweise zur Gestaltung von Fußböden in Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung. Neben den bereits genannten Punkten sollen die Fußböden zum Beispiel nicht absorbierend sein und innerhalb von Gebäuden ohne Türschwellen ausgeführt werden.

Die Übergänge Boden-Wand müssen leicht zu reinigen sein und sind so zu gestalten, dass sich keine unerwünschten Stoffe festsetzen können. Dies geschieht zum Beispiel durch Hohlkehlen, bei denen die Dehnungsfugen immer im Wandbereich und nicht auf dem Fußboden angebracht werden sollten. Ablauföffnungen sind in ausreichender Anzahl und Größe dort nötig, wo ein erhöhter Flüssigkeitsanfall zu erwarten ist. Die Ansammlung von Flüssigkeiten ist zu vermeiden, zum Beispiel durch ein geeignetes Gefälle. Bodenentwässerungen müssen zudem gegen das Eindringen von Ungeziefer, gegen Gerüche sowie gegen den Rückstau von Flüssigkeiten sicher sein. Abdeckungen und Schmutzauffangbehälter müssen im Übrigen ohne Werkzeuge zur Reinigung herausnehmbar sein.

(js)

Haben auch Sie eine gute Frage? Wir freuen uns über Ihre Zuschrift an redaktion(at)gesa.de.

Bildnachweis: Herbert Gairhos
 
 
 
Impressum | Datenschutz