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Neue BfR-Merkblätter: Mehr Schutz vor Lebensmittelinfektionen

 
Ausgabe 51/6. März 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-Verordnung in der Diskussion
  Gefährdungsbeurteilung von Trinkwasseranlagen – besser nicht ignorieren!
  Neue BfR-Merkblätter:
Mehr Schutz vor Lebensmittelinfektionen
  Hygieneinspektion an mehreren Standorten?
Gesec macht‘s!
  Gute Frage!
  Gesandra hofft…
   
   
In Deutschland erkranken jährlich weit mehr als 100.000 Menschen an Magen-Darm-Infektionen und anderen lebensmittelbedingten Erkrankungen, hervorgerufen durch Erreger wie zum Beispiel Campylobacter, Salmonellen oder Noroviren. Dabei könnte ein wesentlicher Teil dieser Infektionen ganz einfach vermieden werden. In zwei neuen Merkblättern erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), wie es geht.

Die Dunkelziffer lebensmittelbedingter Erkrankungen ist enorm, denn die meisten Fälle werden gar nicht erst gemeldet und folglich in keiner Statistik erfasst. Experten gehen von jährlich mehr als einer Million Krankheitsfällen aus, von denen viele harmlos verlaufen und auch ohne Arztbesuch wieder ausheilen. Manche Infektionen verlaufen dagegen schwer, und einige enden sogar tödlich, vor allem bei besonders empfindlichen Personengruppen wie kleinen Kindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Unterschätzte Risiken durch mangelnde Kenntnis

Vielen Verbrauchern und leider oft auch dem Küchenpersonal in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind die gesundheitlichen Risiken, die von krankmachenden Keimen in der eigenen Küche ausgehen, gar nicht richtig bewusst. Häufig werden aus Mangel an Kenntnissen über die Grundlagen der Lebensmittelhygiene Fehler gemacht, die dann zu Erkrankungen von Familie und Gästen führen. Dabei ließen sich viele dieser Infektionen durch die Einhaltung einfacher Grundregeln von vornherein vermeiden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zwei Merkblätter neu aufgelegt, die nicht nur für den privaten Haushalt interessant sind.

Merkblatt: Schutz vor viralen Lebensmittelinfektionen

Einige große Krankheitsausbrüche wurden in den letzten Jahren durch Viren in Lebensmitteln hervorgerufen. Insbesondere Noroviren, Rotaviren sowie Hepatitis A- und Hepatitis E-Viren können durch Lebensmittel übertragen werden. Besonders häufig betroffene Lebensmittel sind dabei gefrorene Beeren, Austern und andere Muscheln. Das BfR rät deshalb davon ab, gefrorene Beeren, Austern und andere Muscheln roh zu verzehren – besonders im Hinblick auf die tiefgefrorenen Beeren ist diese Empfehlung neu und bemerkenswert. Auch Fleisch und Innereien von Wild- und Hausschweinen sollten vorsichtshalber nur gegart verzehrt werden. Diese und weitere Tipps zum Schutz vor viralen Lebensmittelinfektionen finden sich im vierseitigen BfR-Merkblatt „Schutz vor viralen Lebensmittelinfektionen“ (PDF, 1,1 MB).

Merkblatt: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt

Das überarbeitete BfR-Merkblatt „Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt“ (PDF, 607 KB) fasst altbekannte Grundregeln der Lebensmittelhygiene übersichtlich und gut verständlich zusammen. Auf acht Seiten geht es darum, wie Verunreinigungen von Lebensmitteln mit Krankheitserregern vermieden und die Vermehrung der Keime im Lebensmittel reduziert bzw. ihr Überleben verhindert werden können. Die einfach umzusetzenden Tipps sollten Pflichtlektüre für jeden Haushalt sein.

(js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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