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Grillen mit Holzkohle – nichts für drinnen!

 
Ausgabe 50/5. Dezember 2013
ISSN 1613 - 9240
 
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Wer in geschlossenen Räumen mit Holzkohle grillt, lebt gefährlich. Denn dabei werden erhebliche Mengen giftiger Gase freigesetzt, insbesondere Kohlenmonoxid (CO). Selbst wenn Fenster, Türen oder das Garagentor geöffnet sind, können CO-Konzentrationen auftreten, die zum Tode führen – auch bei speziellen „Indoor-Grills“.

Holzkohle in Innenräumen gefährlich
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben untersucht, welche CO-Konzentrationen beim Einsatz von Holzkohlegrills oder mit Holzkohle befeuerten Kochtöpfen – so genannten „hot pots“ – im Innenraum entstehen und ab welchem Zeitpunkt Menschen gefährdet sind. Sie stellten Erschreckendes fest: Schon nach relativ kurzer Zeit werden lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen erreicht.

Bewusstlos ohne Vorwarnung
In Versuchen wurde die CO-Konzentration sowohl unter der Raumdecke wie auch unmittelbar über dem Grill gemessen. Dabei waren keine großen Unterschiede feststellbar, das Verbrennungsgas verteilte sich relativ gleichmäßig im Raum. Bereits nach zwei Stunden offener Glut traten lebensgefährliche CO-Konzentrationen auf, die nach wenigen Minuten zur Bewusstlosigkeit führen.

Besonders tückisch: Das Zeitfenster zwischen den ersten spürbaren Symptomen und dem Verlust des Bewusstseins ist sehr kurz. Oft haben Personen mit einer CO-Vergiftung zunächst keinerlei Beschwerden. Beim Versuch aufzustehen versagen dann aber schlagartig die Körperfunktionen und ein Handeln wird unmöglich. Auch sehr niedrige Konzentrationen stellen eine Gefahr dar, weil sich das Gas über längere Zeit im Raum hält. Zudem reichert es sich im Blut an.

Rauchmelder helfen nicht
Rauchmelder schützen hier nicht vor Vergiftungen, denn glühende Holzkohle setzt fast ausschließlich unsichtbare Gase frei, die ein optischer Rauchmelder nicht erkennt. Nur CO-Melder entdecken das unsichtbare Gas und bieten ausreichend Schutz.

Die gewonnenen Daten dienen als Basis für eine neue Risikobewertung des Grillens im Innenraum. BAM und BfR weisen nachdrücklich darauf hin, in Innenräumen kein offenes Brandgut wie Holzkohle als Wärmequelle für das Grillen, Kochen oder Heizen zu verwenden.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
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