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Gesandra

 
Ausgabe 48/6. Juni 2013
ISSN 1613 - 9240
 
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  Gesandra
   
   
Überall Bakterien

Nee, ick sag schon – von Bakterien
hat man früher nischt jewußt.
Da war's Essen noch 'ne Freude
und det Trinken war 'ne Lust.
Aber seit man die Bazillen
und dergleichen Zeugs erfund,
is der Mensch total jeliefert,
alles is jetzt unjesund.

Les' ick da, det äußerst jiftig
heutzutag Vanillen-Eis,
früher aß man's mit Vergnügen
jeden Sommer massenweis'.
Heute is selbst die Vanille
vom Bazillenherd bedroht,
schmecken tut se ausjezeichnt,
aber nachher is man dot.

Jrüne Aale, sonst det Beste
wo der Mensch nur haben kann,
sind nu ooch nich zu jebrauchen,
seit der Fischbazillus dran.
Ißt se eener mit Vergnügen
an der Spree zum Abendbrod,
liegt er jleich in' letzten Zügen –
zehn Minuten später: dot.

Och det Atmen is jefährlich,
wenn ick gut dir raten kann:
Mitmensch atme nich zu ville,
sieh dir erst die Luft mal an.

Kommst de in so'n Pilzjewimmel,
hilft dir keen Karbol und Jod.
Ziehste in den janzen Schimmel,
fällste um un biste dot.

Holste dir 'nen Schmöker
aus der Leihbibliapothek,
kriegste gleich 'nen Schock Milliarden
von Mikroben uf'n Weg.
Kommste uf de viertge Seite,
wirste im Jesichte rot.
Uf de fünften kriegste Fieber,
bei der sechsten biste dot.

Det ick mit de Hochbahn rutsche,
kommt mir niemals in den Sinn.
Nee, in die Bazillenkutsche
da kriegt mir keen Deibel rin!
Steigste in fidel und munter,
pletzlich spürste Atemnot.
Fährste bis zum Zoo hinunter
steigste aus und biste dot.

Nee, ick sag schon – von dem Leben
hat man jarnischt wie Verdruss,
weil man die verfluchten Dinger
immerzu verschlucken muss!
Alle Dage muss man lesen,
wie det Kleinzeug uns bedroht.
Und wir jroßen Lebewesen
fallen um – schwupp – mausetot.

Dieses Gedicht erschien 1887 in der populären Berliner Satirezeitschrift „Fliegende Blätter“.

Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
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