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Newsletter 
I S S N 1 6 1 3 - 9 2 4 0  
  Ausgabe: 06 / 03.02.2005

 INHALTSVERZEICHNIS 
Branchen-News
» Neues im Gefahrstoff-Recht
» Abwehrmaßnahmen gegen Mäuse im Frühjahr
» EMAS - das betriebliche Umweltmanagementsystem
» Die Toilette als Visitenkarte des Hauses?!
Aus der gesa-Gruppe
» Fachseminar für Packmittelhersteller
» Messeauftritt: ISH / Aircontec 2005
Dienstleistungen und Produkte
» Partnerschaft mit Wimböck
» Vorteile durch erweiterten Sanitärhygiene-Service
Medien-Tipp
» Buchtipp "Steckbriefe der wichtigsten Lebensmittelschädlinge"
Gesandra weiß...
Leser-Echo
Impressum
» Kontakt, Empfehlen, Abmelden, Hinweise


 BRANCHEN-NEWS 
Neues im Gefahrstoff-Recht

Die Grundlage für einen sicheren und produktiven Arbeitsablauf ist eine gute Arbeitspraxis im Umgang mit Gefahrstoffen. Zum Schutz vor Gefährdungen bei der Arbeit mit Gefahrstoffen haben sich die Betriebe jetzt auf einige Neuerungen einzustellen. Seit 1. Januar 2005 gilt die an das europäische Recht angepasste, novellierte Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) vom 23.12.2004. Die Gefahrstoffverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. November 1999, zuletzt geändert am 25. Februar 2004, ist gleichzeitig zum 01.01.2005 außer Kraft getreten. In der Neufassung stehen die Gefährdungsbeurteilung, die arbeitsmedizinische Vorsorge und das neue Schutzstufenkonzept im Focus. Die neue Gefahrstoffverordnung steht Ihnen beispielsweise unter http://www.bgn.de zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.baua.de

(cs)


Abwehrmaßnahmen gegen Mäuse im Frühjahr

Die Hausmaus (Mus musculus) ist das kleinste vorrats- und materialschädigende Nagetier von den drei am häufigsten auftretenden Schadnagern in Deutschland. Eine erwachsene Hausmaus wird ca. 6-9 cm lang. Hinzu kommt der nochmals körperlange Schwanz. Nach ca. 19 Tagen Tragzeit werfen die Hausmäuse zwischen 4-8 Jungtiere, die nach etwa 8-12 Wochen geschlechtsreif sind. Durchschnittlich rechnet man mit 6-10 Würfen pro Jahr. Obwohl die Mäuse die Fähigkeit besitzen sich ganzjährig fortpflanzen zu können, setzt besonders im Frühjahr der Fortpflanzungstrieb ein. Hausmäuse sind Schädlinge, weil sie Lebensmittel durch abgesetzten Kot, Urin und Haare verderben sowie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten übertragen, die beim Menschen Krankheiten verursachen können.

Folgende Maßnahmen helfen, eine schädlingsfeindliche Umgebung zu schaffen:

  • Türen und Tore geschlossen halten
  • Türen und Tore, die nicht dicht schließen, mit Borstenstreifen ausstatten
  • Lebensmittel zur Lagerung dicht verschließen
  • Verschüttete Lebensmittel entfernen
  • Räumlichkeiten und Anlagen gründlich und regelmäßig reinigen
  • Randbereiche in Lagerräumen für regelmäßige Kontrollen frei halten
  • Außenbereiche übersichtlich und sauber halten
Grundsätzlich gilt: Keinen Zutritt gewähren - keine Nahrung zur Verfügung stellen - keine Verstecke bieten!

Haben Sie noch Fragen? Wir informieren Sie gerne! Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Corinna Schade, Email: corinna.schade(at)gesa.de

(cs)


EMAS - das betriebliche Umweltmanagementsystem

Seit Juli 1993 ist EMAS in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch die Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 vom 29. Juni 1993 in Kraft. EMAS - steht für die englische Bezeichnung des europäischen Umwelt-Audit-Systems "Eco-Management and Audit Scheme", auch bekannt unter dem Stichwort "Öko-Audit". Ziel dieses Managementsystems ist die Förderung der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. EMAS setzt dabei auf die freiwillige Teilnahme von Unternehmen. Alle gewerblichen Unternehmen und andere Organisationen und Einrichtungen der EU-Mitgliedstaaten können sich an dem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung beteiligen. Zur EMAS-Teilnahme müssen Organisationen ihre Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen im Hinblick auf Auswirkungen auf die Umwelt überprüfen und auf dieser Grundlage ein Umweltmanagementsystem schaffen. Alle Organisationen, die an EMAS teilnehmen, erstellen für die Öffentlichkeit regelmäßig eine Umwelterklärung. Zur Darstellung der eigenen Umweltpolitik und des Umweltprogrammes werden auch die Umweltauswirkungen des Standortes bewertet sowie konkrete Ziele für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes festgelegt. Die Umwelterklärung muss von einem unabhängigen, staatlich zugelassenen Umweltgutachter überprüft werden; falls die Anforderungen der EG-Umwelt-Audit-Verordnung erfüllt werden, wird diese vom Gutachter für gültig erklärt. Die Organisation wird bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in das EMAS-Register eingetragen. Die Namen aller in Europa registrierten Organisationen werden regelmäßig im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht. Die Novelle der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS II) ist am 27. April 2001 in Kraft getreten. Sie erlaubt den Teilnehmern, die EMAS-registriert sind, das EMAS-Logo zu verwenden. Das freiwillige Engagement bringt Vorteile: Die Organisationen mit dem EMAS-Logo sind umweltbewusst, weil sie Produkte, Tätigkeiten und Dienstleistungen im Hinblick auf die Umweltauswirkungen des Unternehmens verbessern und somit nachhaltig zur einer Verbesserung der Umweltsituation und einer Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Weitere Links finden Sie hier:

Kostenloser Download zur Förderung von Umweltmanagementsystemen

Wissenswertes zu EMAS

(cs)

Die Toilette als Visitenkarte des Hauses?!

Eine Umfrage aus dem Jahr 2003, initiiert durch das Unternehmen Tork, ergab, dass weit über 60 % der Befragten die Toiletten und Waschräume als Visitenkarte des Hauses ansehen.

Sind Toiletten und Waschräume unzulänglich ausgestattet, weisen sie defekte Armaturen auf oder sind sie gar in einem offensichtlich schlechten hygienischen Zustand, dann fühlen sich die Benutzer in ihrem Bedürfnis nach Hygiene und ihrer Intimsphäre nicht genügend respektiert. Das beeinflusst nachhaltig das Kaufverhalten bzw. die Wahrnehmung eines Unternehmens

Die weltweit schlechten hygienischen Zustände auf Toiletten war auch eines der Hauptthemen beim ersten Welt-Toiletten-Gipfel in Peking. Vor allem Durchfallerkrankungen und Hepatitis A sind auf mangelnde Toilettenhygiene zurückzuführen. Bakterien und Viren werden durch die Ausscheidungen freigesetzt. Die aufsteigenden Aerosole beim Spülvorgang wirbeln sie auf und verteilen sie im gesamten Toilettenbecken. Bereits anhaftende Bakterien und Viren werden aus ihrem idealen Nährboden - dem Spülrand - herausgelöst und freigesetzt.

Durch eine funktionelle Ausstattung der sanitären Anlagen und eine optimale Abstimmung der Unterhalts- und Tiefenhygiene wird ein sauberes und hygienisch einwandfreies Umfeld geschaffen. Die dabei hervorgerufenen angenehmen Empfindungen beugen nicht nur dem Vandalismus vor, sondern können auch das Kaufverhalten und den Eindruck auf die Menschen verbessern.

(ro)
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 AUS DER gesa-GRUPPE 
Fachseminar für Packmittelhersteller

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Papiertechnische Stiftung (PTS) ein Fachseminar für Packmittelhersteller im Lebensmittelbereich. Die gemex Hygiene und Vorratsschutz unterstützt seit vier Jahren das Seminar mit einem Fachbeitrag zum Thema "Systematische Schädlingsbekämpfung außerhalb und innerhalb eines Fabrikationsgebäudes" durch Dipl.-Oecotrophologin Frau Nicole Palberg. Das zweitägige Seminar findet vom 15. bis 16.02.2005 in München statt. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern einen umfangreichen Einblick in die Gestaltung von hygienesichernden Maßnahmen in Anlehnung an geltende Standards zu vermitteln. Die Referenten kommen aus Industrie, Wissenschaft und Dienstleistung. Die Themengebiete sind umfang- und abwechslungsreich und richten sich an Geschäftsführer, Werksleiter, Qualitäts- und Hygienemanager, Produktions- und Verkaufsleiter. Haben Sie Interesse? Weitere Informationen zum Seminar finden Sie unter http://www.ptspaper.de

(cs)


Messeauftritt: ISH / Aircontec 2005

Die Aircontec, die internationale Fachmesse für Klima- und Raumlufttechnik, wird auch im Jahr 2005 mit der internationalen Fachmesse für Gebäude- und Energietechnik (ISH) und Erlebniswelt Bad, kombiniert. Sie findet am 15. bis 19. März 2005 in Frankfurt am Main statt und richtet sich speziell an Planer, Anlagenbauer bzw. Betreiber von raumlufttechnischen Anlagen.

Die gesa Hygiene + Instandhaltung hat sich im Rahmen der "Sonderschau Instandhaltung" im Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. organisiert. Themen dieser Sonderschau sind die Instandhaltung und Reinigung von Klima- und Lüftungsanlagen.

Wir möchten Sie gerne auf dieser Sonderschau begrüßen und umfassend über die Problematik der Instandhaltung, Inspektion und Reinigung von RLT-Anlagen informieren. Im Zusammenhang mit dem Besuch der ISH 2005, der wichtigsten Messe der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche, wird dieser Tag für Sie sicher zu einem interessanten und unvergesslichen Erlebnis werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 5, Stand Nr. 5.1C40!

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter www.ish.de.

(ro)
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 DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE 
Partnerschaft mit Wimböck

Wimböck ist einer der führenden Hersteller von Lüftungsdecken, -hauben und Luftdurchlässen. Auf der Suche nach einem kompetenten Partner für die Reinigung und Wartung ihrer Anlagen wurde Wimböck bei gesa Hygiene + Instandhaltung fündig. Spezifisches Know-How und Informationen zur Reinigung und Wartung dieser Lüftungsdecken und -komponenten wurde unseren Mitarbeitern durch die Wimböck-Spezialisten vermittelt. Deutschlandweit ist gesa Hygiene + Instandhaltung nun der einzige Anbieter und von Wimböck autorisierte Partner zur Durchführung dieser Spezialaufgaben. Haben Sie noch Fragen? Wir informieren Sie gerne! Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Anja Rothmund, E-mail: anja.rothmund(at)gesa.de.

(ro)


Vorteile durch erweiterten Sanitärhygiene-Service

In enger Zusammenarbeit mit Kunden hat die gesa Hygiene + Instandhaltung ein Pilotprojekt gestartet: In Kombination mit dem klassischen Sanitärhygiene-Service werden Toiletten, Urinale und Zeituhren neu eingestellt.

Die Unterputzkästen an WCs werden geöffnet oder demontiert. So können die Wassermenge der Toilettenspüler reguliert, die Ventile neu eingestellt, die Wasserhöhe und die Dichtungen überprüft und in Ordnung gebracht werden. Bei den Urinalen werden die Funktionalität von Öffnung bzw. Verschluss der Magnetventile kontrolliert und vorhandene Zeituhren optimal justiert.

Durch diese Zusatzmaßnahmen werden der Wasserverbrauch gesenkt, Verstopfungen durch Entfernung von Urinstein vorgebeugt, die Funktionalität der Sanitärobjekte erhöht, Geruchsbelästigungen vermieden und der Werterhalt gesteigert.

Möchten Sie weitere Informationen? Herr Mario Both ist Ihr Ansprechpartner: mario.both(at)gesa.de.

(ro)
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 MEDIEN-TIPP 
Buchtipp "Steckbriefe der wichtigsten Lebensmittelschädlinge"

Möchten Sie mit einem Blick über die wichtigsten, in Produktion, Verarbeitung und Transport auftretenden Schädlingsarten informiert werden? Das neu erschienene Buch "Steckbriefe der wichtigsten Lebensmittelschädlinge" informiert den Leser über Verbreitung, Aussehen, Entwicklung, Vorkommen und Bedeutung sowie Bekämpfungsmaßnahmen. Die dazugehörigen farblichen Abbildungen der Schädlinge erleichtern deren Bestimmung und runden diese Steckbrief-Sammlung ab.

Steckbriefe der wichtigsten Lebensmittelschädlinge
R. Pospischil, U. Sellenschlo
1. Auflage 2004, ISBN 3-89947-169-5
Behrs Verlag Hamburg, www.behrs.de

(cs)
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 GESANDRA WEISS... 
Die bittere Erinnerung an schlechte Qualität währt viel länger als die kurze Freude am niedrigen Preis.

(js)
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 LESER-ECHO 
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie hat Ihnen unser Newsletter gefallen? Sagen Sie uns Ihre Meinung, denn nur so können wir uns weiter verbessern. Auf Ihre Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr. Auch Linktipps und sonstige Informationen sind uns jederzeit willkommen. Herzlichen Dank!
Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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 IMPRESSUM 
Dieser Newsletter wird 6x pro Jahr herausgegeben von:
gesa-Gruppe Gubener Straße 32 86156 Augsburg Telefon: 08 21/7 90 15-0 Fax: 08 21/7 90 15-399 E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Corinna Schade

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Hinweis
Der nächste Newsletter erscheint Anfang April 2005.

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