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Newsletter 
I S S N 1 6 1 3 - 9 2 4 0  
  Ausgabe: 04 / 07.10.2004

 INHALTSVERZEICHNIS 
Branchen-News
» Acrylamid: Entwarnung verfrüht
» Händehygiene durch Papierhandtücher
» Fachbetriebe für die Reinigung von RLT-Anlagen
» Messen und Kongresse
Aus der gesa-Gruppe
» Mit Bravur bestanden
» Lehrgang "GV-geschulter Koch / GV-geschulte Fachkraft"
Dienstleistungen und Produkte
» Richtig abgesichert gegen Schädlinge?
» Kurzcheck für Ihre Großküche
Medien-Tipps
» Was tun, wenn´s zu Hause krabbelt?
Gesandra kocht...
Leser-Echo
Impressum
» Kontakt, Empfehlen, Abmelden, Hinweise


 BRANCHEN-NEWS 
Acrylamid: Entwarnung verfrüht

Rund zweieinhalb Jahre ist es her, dass Acrylamid in stark erhitzten pflanzlichen Lebensmitteln entdeckt wurde und für Schlagzeilen und Verunsicherung sorgte. Acrylamid entsteht, abhängig von den Erhitzungsbedingungen, aus Vorläuferverbindungen (insbesondere aus dem natürlicherweise vorkommenden Inhaltsstoff Asparagin) vor allem in frittierten, gebratenen und gebackenen kartoffel- bzw. getreidehaltigen Lebensmitteln - sowohl im Haushalt als auch in der Gastronomie und in der Lebensmittelindustrie.

Tierversuche weisen auf krebserzeugende und erbgutschädigende Eigenschaften von Acrylamid hin. Es ist jedoch nach wie vor ungeklärt, ob die Substanz, wenn sie über die Nahrung aufgenommen wird, beim Menschen Krebs erzeugen kann. Die Bundesregierung erstellte daher im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes und mit Unterstützung der Lebensmittelwirtschaft und der Lebensmittelüberwachung ein Minimierungskonzept, mit dem die Acrylamidgehalte in besonders gefährdeten Lebensmitteln reduziert werden konnten.

Die Risiken durch Acrylamid waren auch Thema beim Deutschen Lebensmittelchemikertag im September 2004 in Bonn. Das Gefährdungspotenzial ist neuesten Erkenntnissen zufolge möglicherweise geringer als ursprünglich befürchtet. Sicherheit können aber erst weitere toxikologische Untersuchungen geben. Meldungen, man könne bereits jetzt Entwarnung bezüglich der krebserzeugenden Eigenschaften von Acrylamid geben, sind folglich verfrüht.

Einen kostenlosen Flyer zum Thema "Acrylamid" können Sie hier als PDF-Datei downloaden. Quellen: Presseinfo Gesellschaft Deutscher Chemiker vom 13.09.2004, aid-Presseinfo vom 16.09.2004.

(js)


Händehygiene durch Papierhandtücher

An der Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen wurde kürzlich aufgrund der Anfrage eines Papierhandtuchherstellers die Effektivität verschiedener Händetrocknungsmethoden untersucht. Ziel war es zu klären, ob es Unterschiede hinsichtlich der Trocknung mit Papierhandtüchern, Stoffhandtüchern oder Heißlufttrocknern gibt. Grundsätzlich haben alle drei untersuchten Trocknungsmethoden unter Laborbedingungen zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, denn es gab keinen wesentlichen Unterschiede: In allen drei Fällen bekommt man trockene Hände. In der praktischen Anwendung jedoch stellte sich heraus, dass Hände mit Papierhandtüchern nicht nur schneller, sondern auch besser getrocknet werden können.

Am besten schneiden weiche und saugfähige, nicht gefaltete Papierhandtücher ab. Sie können nicht nur die Restfeuchtigkeit vorteilhafter aufnehmen, sondern besonders die Fingerzwischenräume bequemer und besser trocknen, als dies mit hartem, gefaltetem Krepppapier möglich ist.

Stoffhandtücher auf der Rolle sind ungünstiger, weil sie nicht so flexibel eingesetzt werden können wie ein Stück Papier, besonders um die Fingerzwischenräume zu trocknen. Und wer hat nicht schon vor einem Handtuchspender gestanden, von dem nur noch der Rest eines feuchten und verschmutzten Stoffhandtuches herabhing.

Das System Heißlufttrocknen schneidet in Puncto Trocknung grundsätzlich nicht schlechter ab als die anderen Methoden, wenn man die Hände nur lange genug in den Luftstrom hält. Doch auch hier sieht die Praxis oft anders aus: Entweder sind die Geräte zu alt oder in schlechtem Zustand und bringen keine Leistung mehr, oder sie schalten zu schnell ab, so dass der Benutzer den Trocknungsvorgang vorzeitig abbrechen muss.

Man erreicht zwar mit allen Methoden das gewünschte Ergebnis, nämlich trockene Hände zu bekommen. Am besten und am schnellsten schafft man dies aber mit einem guten, saugfähigen Papierhandtuch.

Quelle: MM Das Industriemagazin 24/2004

(ad)


Fachbetriebe für die Reinigung von RLT-Anlagen

Zur Werterhaltung raumlufttechnischer Anlagen sollte darauf geachtet werden, für alle durchzuführenden Arbeiten ausschließlich Fachbetriebe zu beauftragen. Im Bereich Reinigung und hygienische Instandhaltung zeichnen folgende Punkte einen Fachbetrieb aus:
  • Beratung und Information bereits in der Planungsphase; Information des Betreibers über vorhandene Mängel
  • Durchführung der Arbeiten mit Spezialausrüstungen
  • Sicherung einer schnellen und zuverlässigen Durchführung der Arbeiten durch Fachpersonal mit guten Anlagen- und Reinigungskenntnissen
  • Einsatz von Fachpersonal mit der Qualifikation nach VDI 6022, Teil 2
  • Einbringung von Revisionsöffnungen (nach Erfordernis)
  • Arbeiten nach dem Ehrenkodex des Fachinstitutes Gebäude-Klima e.V.
  • Abstimmung der Arbeiten auf das Gesamt-Instandhaltungskonzept
  • Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und des Reinigungserfolges
  • Weiterführende Untersuchungen, wie z.B. mikrobiologische Auswertungen oder Schadstoff-Untersuchungen, durch unabhängige Institute oder Sachverständige
  • Reinigung, Instandhaltung und Inspektion nach VDI 6022 sowie anderen relevanten Vorschriften
  • Fachgerechte Wiederherstellung der Isolations- und Brandschutzverkleidungen, nach Erfordernis
  • Vollständige Entfernung jeglicher Ablagerungen durch Einsatz entsprechender Reinigungsverfahren
  • Beachtung der Arbeitssicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
  • Bevorzugung von Unternehmen mit implementierten und umgesetzten Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen nach DIN EN ISO 9000 ff. bzw. DIN EN ISO 14001
  • Sachgerechter Einsatz von umweltverträglichen Reinigungsverfahren
(ro)


Messen und Kongresse

Möchten Sie dieses Jahr noch eine Messe besuchen oder an einem Kongress teilnehmen? Unsere Tipps für Sie:

13.-15.10.2004 Wiesbaden
"Arbeitsschutz aktuell"
Fachmesse und Kongress zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit für Klein- und Mittelbetriebe
http://www.arbeitsschutz-aktuell.info

17.10.-20.10.2004 Erfurt
inoga
Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit mit IKA - Internationale Kochkunstausstellung
http://www.inoga.de

01.11.-02.11.2004 Dortmund
FOOD-Circus / Gastro Messe
Fachmesse für Außer-Haus-Verpflegung
http://www.westfalenhalle.de

(cs)
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 AUS DER gesa-GRUPPE 
Mit Bravur bestanden

gemex und gesa mit ihren bundesweiten Standorten unterhalten seit 1996 bzw. 1998 ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Im Juli 2004 wurde die Konformität dieses Systems mit der DIN EN ISO 9001:2000 und 14001 sowie dessen konsequente Anwendung im Rahmen eines Wiederholungs- bzw. Überwachungsaudits überprüft. Wir sind stolz auf unsere Ergebnisse, denn die NIS Zertifizierungs- und Umweltgutachter GmbH bestätigte:

"Das QM-/UM-System der gesa wird kontinuierlich den aktuellen Gegebenheiten angepasst und stellt ein lebendiges Instrument zur Unternehmensführung und kontinuierlichen Verbesserung der betrieblichen Abläufe dar. Das Ziel der Erhöhung der Kundenzufriedenheit wurde nachvollziehbar umgesetzt."

"Das QM-/UM-System der gemex erfüllt weiterhin in vollem Umfang die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2000 sowie der DIN EN ISO 14001. Der Anspruch einer kontinuierlichen Verbesserung ist in allen Bereichen und Abläufen evident und alle Mitarbeiter tragen im Höchstmaß dazu bei. Das Managementsystem hat einen perfekten und ausgereiften Entwicklungsgrad erreicht, dass die Autorin keinerlei Ansatzpunkte einer Verbesserung erkennt."

(asa, cs)


Lehrgang "GV-geschulter Koch / GV-geschulte Fachkraft"

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) bietet für Mitarbeiter, die in der Großverpflegung tätig sind, den Lehrgang "GV-geschulter Koch / GV-geschulte Fachkraft" an. Der Lehrgang beinhaltet 6 Module zu je einer Woche. Es werden die Themen Ernährungsgrundlagen und Verpflegungssysteme, Warenkunde, Hygiene, Betriebswirtschaft, Gesetze und Technik behandelt. Der Abschluss bildet eine umfassende Projektarbeit. Ziel des Lehrgangs ist es, Mitarbeiter aus der Großverpflegung über alle Bereiche zu informieren, die zur Führung einer erfolgreichen und wirtschaftlichen Großküche gehören.

gesa Hygiene und Instandhaltung hat die DGE erstmals bei der Durchführung dieses Lehrgangs unterstützt. Den Teilnehmern wurden die Grundlagen der Planung und Einrichtung von Großküchen aus hygienischer Sicht vermittelt.

Weitere Informationen über diesen Lehrgang erhalten Sie unter www.dge.de.

(ro)
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 DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE 
Richtig abgesichert gegen Schädlinge?

Gerade bei Dienstleistungen sind verlässliche Anforderungsmerkmale von hohem Nutzen. Denn Dienstleistungen können nicht wie Produkte angesehen und geprüft werden. Aber woher wissen, welche Kriterien einen fachkundigen, leistungsfähigen und zuverlässigen Partner auszeichnen? Das Quality Pest Management QPM® kombiniert die Befallsanalyse, die artgerechte Tilgung von Schädlingen, prophylaktische Schutzmaßnahmen, ein kontinuierliches Schädlingsmonitoring und die Dokumentation aller Maßnahmen. Möchten Sie neue Informationen, Vorschläge und Anregungen zum wirkungsvollen und vorbeugenden Schutz vor Schädlingen? Die Spezialisten der gemex Hygiene und Vorratsschutz informieren Sie gerne. Ihr Ansprechpartner ist Herr Karl-Heinz Baudach, E-Mail: karl-heinz.baudach(at)gesa.de.

QPM® ist ein eingetragenes Warenzeichen der gemex Hygiene und Vorratsschutz GmbH.

(cs)


Kurzcheck für Ihre Großküche

Das neu entwickelte gesa Küchenhygieneprofil ist eine neutrale Beurteilung des IST-Zustandes in Ihrer Großküche. Schwerpunkt ist dabei die Beachtung hygienisch relevanter Vorschriften und Gesetze. Aber auch arbeitssicherheitstechnische Aspekte und die allgemeine Organisation werden beleuchtet. Sie erhalten eine aussagekräftige Dokumentation sowie Korrektur- oder Verbesserungsvorschläge, die Sie bei der Umsetzung notwendiger Schritte unterstützen. Dadurch können Sie feststellen, ob Beurteilungspunkte sinnvoll und in der von Ihnen gewünschten Qualität umgesetzt werden.

Haben Sie noch Fragen? Wir informieren Sie gerne. Ihr Ansprechpartner ist Anja Rothmund, E-Mail: anja.rothmund(at)gesa.de.

(ro)
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 MEDIEN-TIPP 
Was tun, wenn´s zu Hause krabbelt?

Schädlinge im Haushalt. Ein heikles Thema, über das der Betroffene nicht gern spricht - dabei kann es jeden treffen. Unsere Lebensweise macht es den Schädlingen einfach, in unsere Häuser einzudringen, sich dort zu vermehren und Schaden anzurichten.

Die am häufigsten auftretende Schädlinge sind die sogenannten "Vorratsschädlinge". Die Dörrobstmotte, die Mehlmotte, der Reismehlkäfer und der Brotkäfer sind die wohl bekanntesten Vertreter. Die Schädlinge werden meist mit dem Einkauf eingeschleppt. Schon ein prüfender Blick in den Warenkorb kann unter Umständen einen späteren Schädlingsbefall verhindern. Beschädigte Ware sollte keinesfalls mehr in den Einkaufskorb wandern. Auch empfiehlt es sich, die Ritzen und Falten von Verpackungen besonders in Augenschein zu nehmen. Woher wissen Sie nun, welche Lebensmittel besonders gefährdet sind und wie Sie einen Schädlingsbefall erkennen können? Der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. hat eine neue Broschüre zum Thema "Vorratsschädlinge" herausgegeben. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.aid-medienshop.de.

(cs)
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 GESANDRA KOCHT... 
Halloweentopf

Zutaten für 3 - 4 Personen:
1 Zwiebel, 400 g Kürbisfleisch ohne Samen und Kerngehäuse oder 300 g Kürbis aus dem Glas, 400 g Kartoffeln, 1 Bund Lauchzwiebeln, 2 geschälte Tomaten, 80 g Kürbiskerne, ½ l Gemüsebrühe (Instant), gemahlener Ingwer, Curry-Würzpaste, Zucker

Zwiebel schälen und klein hacken. Kürbisfleisch in Würfel schneiden, Kartoffeln waschen, schälen, ebenfalls in Würfel schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und klein schneiden. Von den Tomaten die Stielansätze entfernen, Fruchtfleisch klein schneiden.

Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe rösten. Zwiebeln, Kürbis, Kartoffeln, Lauchzwiebeln und Tomaten in feuerfesten Glastopf schichten. Geröstete Kürbiskerne darüber streuen.

Gemüsebrühe mit Ingwer, Würzpaste und Zucker kräftig würzen und über das Gemüse im Topf gießen. Im vorgeheizten Backofen (200 °C, mittlere Einschubleiste) etwa 30 bis 35 Minuten garen.

Gesandra wünscht Ihnen einen guten Appetit!

(bk)
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 LESER-ECHO 
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie hat Ihnen unser Newsletter gefallen? Sagen Sie uns doch mal so richtig Ihre Meinung, denn nur so können wir uns weiter verbessern. Auf Ihre Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr. Auch Linktipps und sonstige Informationen sind uns jederzeit willkommen.
Herzlichen Dank!
Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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 IMPRESSUM 
Dieser Newsletter wird 6x pro Jahr herausgegeben von:
gesa-Gruppe · Gubener Straße 32 · 86156 Augsburg · Telefon: 08 21/7 90 15-0 · Fax: 08 21/7 90 15-399 · E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Jutta Schedler

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Hinweis
Der nächste Newsletter erscheint Anfang Dezember 2004.

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