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I S S N 1 6 1 3 - 9 2 4 0  
  Ausgabe: 12 / 02.02.2006

 INHALTSVERZEICHNIS 
Branchen-News
» Schonendes Verfahren zur Flugzeugdesinsektion
» Raumlufttechnik: Leitfaden für Hygieneinspektionen in Arbeit
» EU-Hygiene-Paket seit 1. Januar 2006 angewendet
» Getränkeschankanlagen: Unklarheiten über Betreiberpflichten
» Veranstaltungstipp: "Gesundheitsschutz durch Schädlingsbekämpfung - weiterhin möglich?"
Aus der gesa-Gruppe
» gesa Hygiene + Instandhaltung neues Mitglied im DFLW
» Langjährige Mitarbeiter - großer Gewinn für die Kunden!
Dienstleistungen und Produkte
» Sanitärhygieneservice - ein Klassiker der gesa Hygiene + Instandhaltung!
Medien-Tipp
» Branchenstandard - TRNS erhältlich!
» TV-Tipp: RatgeberMagazin - Ran an den Schmutz
Gesandra dichtet...
Leser-Echo
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» Empfehlen, Abmelden, Hinweise


 BRANCHEN-NEWS 
Schonendes Verfahren zur Flugzeugdesinsektion

Der Fernreiseverkehr bringt nicht nur Menschen an die abgelegensten Orte der Welt, es besteht auch die Gefahr, dass Insekten und die von ihnen übertragenen Krankheitserreger in andere Regionen der Erde verschleppt werden. Aus diesem Grund schreiben einige Staaten auf bestimmten Flugrouten das Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln vor. Die gängigste Praxis ist dabei das sogenannte "in-flight-spraying" bzw. "space spraying". Diese Maßnahme wird in Anwesenheit der Passagiere und der Crew durchgeführt. Dabei sind die Personen direkt dem Insektizid ausgesetzt. Um die Belastung für den Menschen herabzusetzen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Frauenhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin sowie der Deutschen Lufthansa ein neues Verfahren entwickelt. Hierbei wird ein Kurzzeitinsektizid bei leerer Kabine ausgebracht. Die Passagiere und die Crew betreten das Flugzeug erst, wenn kein Risiko für die Gesundheit zu befürchten ist. Krankheitsübertragende Insekten, wie die Anopheles-Mücken, die noch beim anschließenden Boarding in die Maschine gelangen können, werden jedoch wirksam getilgt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich durch diese "Preembarkations-Methode" die Standzeiten der Flugzeuge nur unwesentlich verlängern. Auf der Homepage des BfR finden Sie weitere ausführliche Beiträge zum Thema Flugzeugdesinsektion:

Neues Verfahren zur Flugzeugdesinsektion schont Passagiere und Besatzung

Weniger Gift im Flugzeug

(cs)


Raumlufttechnik: Leitfaden für Hygieneinspektionen in Arbeit

Das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (fgk) ist derzeit dabei, einen Leitfaden für die Durchführung von Hygieneinspektionen nach VDI 6022 zu erarbeiten. Gesa Hygiene + Instandhaltung ist aktives Mitglied in der entsprechenden Arbeitsgruppe. Ziel bei der Erarbeitung dieses Leitfadens ist es, den Eigentümern und Betreibern von raumlufttechnischen Anlagen ein Regelwerk an die Hand zu geben, welche Inhalte und Bestandteile eine Hygieneinspektion nach VDI 6022 enthalten muss. Der Leitfaden soll auf die Unterschiede von Erst- und Folgeinspektionen ebenso eingehen wie auf die ausführliche Erklärung idealer Probeentnahmeorte und der technischen und hygienischen Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen. Hintergrundinformationen ermöglichen es auch Laien, Dokumentationen von Hygieneinspektionen zu verstehen und zu beurteilen. Den ersten Entwurf des Leitfadens können Sie hier als PDF-Datei downloaden.

(ro)


EU-Hygiene-Paket seit 1. Januar 2006 angewendet

Die EU-Verordnungen Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene und Nr. 853/2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs, sowie verschiedene Vorschriften für die amtliche Lebensmittelüberwachung (VO (EG) Nr. 854/2004 , VO (EG) Nr. 882/2004 und RL 2004/41) finden nun seit Beginn des Jahres Anwendung. Grundlegende Neuerungen sind die Ausdehnung der Hygienevorschriften auf die Urproduktion sowie die Anpassung an die Grundsätze und Begriffe der Basis-Verordnung Nr. 178/2002. Parallel dazu sind am 01.01.2006 vier Durchführungsverordnungen (VO (EG) Nr. 2073/2005, Nr. 2074/2005, Nr. 2075/2005, Nr. 2076/2005) zum Hygienepaket in Kraft getreten, in denen unter anderem mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel definiert werden.

Für die Lebensmittelwirtschaft ist neben der Basis-Verordnung insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene von Bedeutung. Zentrale Forderungen sind ein allgemeines Hygienegebot sowie die Einrichtung, Durchführung und das Aufrechterhalten eines Konzeptes, das auf den HACCP-Grundsätzen beruht, einschließlich Dokumentation. Für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ist der Anhang II dieser Verordnung besonders wichtig, der jedoch in weiten Teilen mit der bisher geltenden nationalen Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) übereinstimmt. Allerdings gibt es auch einige Neuerungen, beispielsweise die Pflicht, die Mitarbeiter nicht nur entsprechend ihrer Tätigkeiten zu schulen, sondern auch zu überwachen. Neu ist beispielsweise auch die Vorgabe, dass Reinigungs- und Desinfektionsmittel nicht in Bereichen gelagert werden dürfen, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird.

(sw/js)


Getränkeschankanlagen: Unklarheiten über Betreiberpflichten

Zum 01.01.2003 trat die Getränkeschankanlagenverordnung (SchankV) außer Kraft und wurde durch die Regelungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) abgelöst. Ausnahme waren die hygienischen Anforderungen, die bis 30.06.2005 gültig waren. Was früher in der SchankV konkret geregelt war, wird nun sehr allgemein mit der Sorgfaltspflicht der Betreiber beschrieben. Viele Betreiber fühlen sich jetzt allein gelassen, da es nun keine klaren Orientierungspunkte mehr gibt, was das "ordentliche Betreiben einer Anlage" im Einzelnen bedeutet. Für die hygienischen Aspekte wird seit 01.07.2005 der Stand der Technik mit der Normenreihe DIN 6650 herangezogen. In der DIN 6650, Teil 6, wird speziell auf die Reinigung und Desinfektion von Getränkeschankanlagen eingegangen.

Alle notwendigen Anforderungen und wichtigsten Änderungen haben wir für Sie in einem Informationsblatt zusammengefasst.

Die DIN-Normenreihe kann beim Beuth Verlag unter www.beuth.de erstanden werden.

(ro)


Veranstaltungstipp: "Gesundheitsschutz durch Schädlingsbekämpfung - weiterhin möglich?"

Am 16. und 17. März 2006 findet im Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Veranstaltung statt, die sich speziell an Personen aus den Bereichen Hygiene, Infektions- und Gesundheitsschutz und Schädlingsbekämpfung richtet. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über Neuerungen, die sich für die Schädlingsbekämpfung und den präventiven Gesundheitsschutz ergeben. Ergebnisse aus aktueller Forschung zur Verbreitung und Bedeutung von Vektoren in Mitteleuropa werden vorgestellt sowie Möglichkeiten und Grenzen von Wirkstoffen und Managementstrategien aus Sicht des Gesundheits- und Umweltschutz diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung "Gesundheitsschutz durch Schädlingsbekämpfung - weiterhin möglich?" finden Sie auf der Homepage des Umweltbundesamtes www.uba.de

(cs)
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 AUS DER gesa-GRUPPE 
gesa Hygiene + Instandhaltung neues Mitglied im DFLW

Der Deutsche Verband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW) wurde 2002 in Berlin mit dem Ziel gegründet, hygienisch unbedenkliche Luft- und Wasserqualität in Wohn-, Gewerbe- und Produktionsstätten sicher zu stellen. Ebenso soll in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit sinnvoller Investitionen in haustechnischen Anlagen gefördert werden. Hierzu gehört auch die Information zu rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen, wenn grundlegende Hygienerichtlinien missachtet werden. Neben allgemein zugänglichen Informationen für alle Interessierte bietet der DFLW Seminare zur Weiterbildung von Fachplanern, Anlagenherstellern und Betreibern an. Zusätzlich werden in unregelmäßigen Abständen Symposien angeboten, auf denen zu aktuellen Themen referiert und diskutiert wird. Für die Seminare werden ausschließlich anerkannte Fachdozenten engagiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dflw.de

Seit 2005 ist die gesa Hygiene + Instandhaltung aktives Mitglied im DFLW. Durch die Teilnahme an Arbeitskreisen, Unterstützung bei der Ausarbeitung von Normen und Referententätigkeit werden die Zielrichtung des Vereines unterstützt und Projekte forciert.

(ro)


Langjährige Mitarbeiter - großer Gewinn für die Kunden!

Die Unternehmensdevise des Gründungsgesellschafters Manfred Schönfelder lautet: "Meine Mitarbeiter sind mein Kapital". Nur durch äußerst motivierte Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren und erstklassige Arbeit leisten, können sich Unternehmen heute auf stark umkämpften Märkten behaupten. Das umso mehr, wenn es sich nicht um über einen Preis vergleichbare Produkte handelt, sondern um "handgemachte Dienstleistungen", wie sie von der gesa-Gruppe erbracht werden.

Das erste Unternehmen der gesa-Gruppe wurde im Jahre 1984 gegründet. Nach über 21 Jahren sind von den Mitarbeitern der ersten Stunde noch fünf Damen und Herren bis zum heutigen Tage aktiv beschäftigt. Von den derzeit rund 102 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der gesa-Gruppe sind weit mehr als die Hälfte (nämlich 60) schon über 5 Jahre im Unternehmen tätig, von diesen Personen 35 inzwischen schon länger als zehn Jahre. Von diesen 35 Mitarbeitern sind wiederum 18 bereits mehr als 15 Jahre dabei. Diese Zahlen sprechen für sich, was die Loyalität der Mitarbeiter zu ihrem Arbeitgeber angeht.

Unsere Kunden profitieren in ganz besonderer Weise von dieser Unternehmensstruktur. Denn neben erlerntem Fachwissen ist die immens große Erfahrung unserer Mitarbeiter einer der wichtigsten Faktoren unserer erfolgreichen Dienstleistungen.

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 DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE 
Sanitärhygieneservice - ein Klassiker der gesa Hygiene + Instandhaltung!

Eine "Dienstleistung der ersten Stunde" ist der Sanitärhygieneservice. Dieses Angebot hat sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Standbein der gesa Hygiene + Instandhaltung entwickelt. Beim Sanitärhygieneservice werden die kompletten Toilettenanlagen oder Dusch- bzw. Waschräume erfasst. Die "Objekte" (Duschköpfe, Duschwannen, Waschrinnen, Waschbecken, Urinale, Toiletten, Gullys, etc.) und die Fliesenspiegel werden vollständig von Schmutz, Kalk, Inkrustierungen und Staub befreit, selbst in schwer zugänglichen Bereichen, z. B. unter den Spülrändern von Toiletten oder den Rückseiten von Waschbecken. Dazu werden die Objekte demontiert und eine Instandhaltung bis ins Detail ermöglicht. Dichtungen und Fugen werden erneuert und die Fallstränge der Abflussrohre bis zur ersten Querverbindung von Urinstein und Ablagerungen frei gefräst. Weitere technische Dienstleistungen, wie z. B. das Einstellen von Spülkästen runden das Dienstleistungsprofil des Sanitärhygieneservices ab. Der Sanitärhygieneservice sorgt auch für die bedarfsgerechte Regelung des Wasserverbrauches, befreit Toiletten- und Duschanlagen von üblen Gerüchen, reinigt bis in die Tiefe und trägt nachweislich zur Werterhaltung Ihrer Anlagen bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.gesa.de. Möchten Sie mehr wissen? Unser Fachmann Mario Both berät Sie gerne: Tel. 0821-79015-320 oder E-Mail mario.both(at)gesa.de.

(ro)
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 MEDIEN-TIPP 
Branchenstandard - TRNS erhältlich!

"Technische Regeln und Normen der Schädlingsbekämpfung (TRNS), Teil 1: Gesundheits- und Vorratsschutz" - so heißt das neue Handbuch, in dem alle relevanten Regeln und Normen der Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen aufgeführt werden. Das Werk umfasst 116 Seiten und bietet umfangreiche Informationen zum Ablauf einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme, Beschreibung von Arbeitstechniken, Eigenschaften und Wirkungsweisen von Wirkstoffgruppen und Schädlingsbekämpfungsmitteln. Gut aufbereitete und übersichtlich dargestellte Informationen zu den wichtigsten Schädlingen findet der Leser auf 53 Schädlingskarten. Der Branchenstandard ist für Anwender und Nutzer von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen gleichermaßen interessant.

TRNS, Teil 1: Gesundheits- und Vorratsschutz. 116 Seiten; Preis € 5,00 (zzgl. MwSt. und Versand); Bezug über www.beckmann-verlag.de

(cs)


TV-Tipp: Ratgeber-Magazin - Ran an den Schmutz

Die Frühlingssonne bringt es ans Licht: schmierige Streifen auf den Fensterscheiben, Staub in den Ecken, Muff in Gardinen und Polstern. Das ist die Zeit für den jährlichen Frühjahrsputz. Moderator Jörg Boecker macht sich "Ran an den Schmutz". Schrubben, saugen, wischen, alles unter fachmännischer Anweisung. Die Fachfrau weiß, welcher Lappen am besten reinigt und was Einweg-Putztücher bringen. Sie gibt Tipps und Tricks um Wundermittel, ganz ohne Chemie und krankmachende Hygiene. Im Test: die neuen Putz-Roboter. Der aktuelle Trend: Wellness beim Frühjahrsputz.

Sendetermin: Donnerstag, 09.02.2006, 18.15 Uhr im NDR

(ro)
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 GESANDRA DICHTET... 
... zur Einstimmung auf die närrische Zeit! Viel Freude damit!

(js)
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 LESER-ECHO 
Ihre Meinung ist gefragt!
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Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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 IMPRESSUM 
Dieser Newsletter wird 6x pro Jahr herausgegeben von:
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Telefon: 08 21/7 90 15-0 · Fax: 08 21/7 90 15-399 · E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Corinna Schade


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Hinweise
Der nächste Newsletter erscheint Anfang April 2006.

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