Ausgabe 41 / 08.09.2011 | ISSN 1613 - 9240
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Inhaltsverzeichnis
BRANCHEN-NEWS
»  Hornissen und Wespen – geschützte Jäger
»  Ein Örtchen, über das man spricht
»  Bunt und giftig? Melamingeschirr in Verruf
»  Energiesparlampen: Bei Bruch lüften!

AUS DER Gesa HYGIENE-GRUPPE
»  Alles neu unter www.gesa.de

DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE
»  Licht ins Dunkel: Probeauftrag Sanitär-Tiefenhygiene

MEDIEN-TIPP
»  In Deutschland topp: Erfrischung aus dem Wasserhahn

gesandra
»  ... und eines ihrer Lieblingszitate

BRANCHEN-NEWS
Hornissen und Wespen – geschützte Jäger

 
Essen und Trinken im Freien macht zurzeit wenig Spaß: Wie meist im Spätsommer herrscht Wespenalarm! Der kalte Winter, der warme und feuchte Sommer haben für optimale Bedingungen gesorgt, es scheint heuer besonders viele Populationen zu geben. Die Angst vor Wespenstichen macht uns die Tierchen nicht gerade sympathisch. Auch die Furcht vor Hornissen sitzt tief im menschlichen Bewusstsein, befruchtet durch Geschichten wie „drei Stiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd".
 

Von Tierliebe sprechen die wenigsten im Zusammenhang mit Wespen und Hornissen. Dennoch stehen die Tiere zum Teil unter dem besonderen Schutz nach der Bundesartenschutzverordnung. Hornissen und Wespen sind eben nicht nur lästig, sondern auch nützlich: Sie jagen andere Insekten wie Fliegen und Mücken, bestäuben Pflanzen und beseitigen Tierkadaver. So erlegt ein Wespenvolk pro Tag bis zu einem halben Kilogramm Insekten.

Süße Speisen und Getränke lieben einzig die beiden Kurzkopfwespenarten Deutsche Wespe und Gemeine Wespe. Leider ist bei diesen Arten mit sehr großen Völkern auch das Stechrisiko höher. Wenn einfache Maßnahmen wie Fangen und Freilassen sowie Abdichten der Fenster mit Insektenschutzgittern nicht mehr helfen oder gar sensible Bereiche bedroht sind, ist professionelle Hilfe angesagt.

(bm)


Ein Örtchen, über das man spricht

 
Der Gang zur Toilette – unvermeidbares Muss oder Wohlfühlen wie zu Hause? Waschen sich Toilettenbesucher danach die Hände? Was schließen Restaurantbesucher aus dem Hygienezustand der Toiletten? Wie wichtig ist eine saubere und gut riechende Toilette? Und wie wichtig eine moderne Ausstattung? Unsaubere Toiletten am Arbeitsplatz – tatsächlich ein Thema oder irrelevant?

Jetzt haben wir’s schwarz auf weiß:
 
Die wichtigsten Kriterien für das Wohlfühlen in einer Toilettenanlage sind Sauberkeit, guter Geruch, vorhandene Papierhandtücher und Flüssigseife sowie nicht überlaufende Papierkörbe.Sind diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, vermeiden einige Mitarbeiter am Arbeitsplatz sogar den Gang zur Toilette und warten damit, bis sie wieder zu Hause sind. Bei über der Hälfte aller Beschäftigten sorgen unsaubere Toiletten am Arbeitsplatz regelmäßig für Gesprächsstoff. Und obwohl der Großteil angibt, sich nach jedem Toilettenbesuch die Hände zu waschen, besteht die Angst vor einer Infektion auf den sanitären Anlagen des Arbeitsgebers. Fazit: Hygienisch einwandfreie Toiletten beeinflussen durchaus das Wohlgefühl und die Motivation der Mitarbeiter.

Ähnlich verhält es sich mit den Sanitäranlagen in Restaurants. Hier schließen sogar die meisten Gäste von den Hygieneverhältnissen im Klo auf diejenigen in der Küche. Der Ruf und das Image eines Restaurants werden also durch die Beurteilung der Toilettenanlagen in erheblichem Maße beeinflusst.

Dies alles sind Ergebnisse einer Studie, die Tork in sieben europäischen Ländern durchführen ließ. Insgesamt wurden 2.500 Personen befragt. Die Quintessenz: Toilettenanlagen sind die Visitenkarte eines Hauses – gegenüber den eigenen Beschäftigten ebenso wie gegenüber Kunden und Gästen.

Weitere Informationen:
Studie – Umfrage über Hygieneverhalten
Das ist die Meinung der Deutschen: Unhygienische Restauranttoilette – unhygienische Küche

(ro)


Bunt und giftig? Melamingeschirr in Verruf

Sie sind bunt und liegen voll im Trend: leichte und doch stabile Becher, Teller, Schüsseln und Bestecke aus dem Polymer-Kunststoff Melamin. Praktisch für Kinder, beim Camping, zum Grillabend oder Picknick – aber auch in der Großküche kommen Artikel aus Melaminharz zum Einsatz, zum Beispiel als Geschirr, Gastronorm-Schalen, Pfannenwender, Kochlöffel oder Tabletts. Nun ist der Kunststoff allerdings in Verruf geraten, denn das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnte unlängst vor Schadstoffen, die aus Produkten aus Melaminharz offenbar unter bestimmten Bedingungen freigesetzt werden.

Vor allem Hitzeeinwirkung sei problematisch, so das BfR: Aus dem Melaminharz könnten bei Temperaturen über 70 Grad Celsius dessen Grundbausteine Melamin und Formaldehyd freigesetzt werden: beides gesundheitsschädliche Substanzen, die in Lebensmitteln nichts zu suchen haben. Geschirr und andere Gegenstände aus Melamin sollten daher weder zum Kochen, Braten oder Backen verwendet und auch nicht in die Mikrowelle gestellt werden. Insbesondere in Kombination mit säurehaltigen Lebensmitteln, zu denen viele Obst- und Gemüsegerichte zählen, könnten gesundheitsschädliche Mengen der Schadstoffe ins Lebensmittel übergehen. Bei einer Verwendung bei Temperaturen bis 70 °C hat das BfR dagegen keine Einwände. Dies treffe beispielsweise auch auf das Einfüllen von heißen Getränken und Speisen in Melamingeschirr zu. Auch die Verwendung von Salat- und Essbestecken aus dem Kunststoff sei unbedenklich.

Weitere Informationen:
Stellungnahme Nr. 012/2011 des BfR (PDF-Datei, 63 KB)

(js)


Energiesparlampen: Bei Bruch lüften!

 
Zug um Zug ersetzen Energiesparlampen die herkömmlichen Glühbirnen. Seit 1. September 2011 dürfen Standardglühlampen mit mehr als 40 Watt nicht mehr in den Handel gelangen. Ab Herbst 2012 gilt dies auch für Lampen mit mehr als 10 Watt. Die EU-Verordnung soll helfen, den erheblichen Stromverbrauch durch Haushaltslampen von rund 112 Milliarden Kilowattstunden in der EU im Jahre 2007 zu senken.
 

In die Diskussion geraten sind die Energiesparer aber, weil beim Zerbrechen Quecksilber austreten kann. Neue Messungen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen: Wer nach dem Zerbrechen einer Energiesparlampe sofort und gründlich lüftet, muss keine Gesundheitsrisiken befürchten. Das UBA hat bei vier neuwertigen Lampentypen die gesundheitlichen Risiken des Quecksilberdampfes untersucht. Versuche in einem Büroraum bestätigten eindeutig, dass schnelles und gründliches Lüften von 15 Minuten ausreichenden Schutz bietet. Danach sollten die Bruchreste bei weiter geöffnetem Fenster sachgerecht entsorgt werden – am besten durch Aufkehren. Ohne Lüften jedoch können gesundheitlich relevante Konzentrationen über mehrere Stunden auftreten und im ungünstigsten Falle bis zu zwei Tage andauern. Ausgediente Energiesparlampen – ob zerbrochen oder nicht – gehören generell nicht in den Restmüll, sondern sind bei entsprechenden Sammelstellen abzugeben. Kleinmengen nehmen oft auch die Händler zurück.

Das UBA untersuchte die Energiesparlampen auch auf ihre Bruchsicherheit. Das Ergebnis: Bisher ist keine Lampe vollständig bruchsicher. Die handelsüblichen Schutzhüllen verhindern nicht, dass Quecksilber austreten kann. Energiesparlampen mit Splitterschutz, die etwa einen Silikonüberzug besitzen, brechen allerdings nicht so schnell. Außerdem sind sie besser gegen Zerbersten geschützt, so dass sich der Scherbenbruch einfacher beseitigen lässt. Allerdings ist das Angebot splittergeschützter Lampen noch sehr begrenzt.

Ausführliche Informationen und Sicherheitshinweise, was bei Lampenbruch zu tun ist, gibt es beim Umweltbundesamt.
Die nächstgelegene Sammelstelle für Energiesparlampen findet man unter www.lichtzeichen.de.

(pm/ie)
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AUS DER Gesa HYGIENE-GRUPPE
Alles neu unter www.gesa.de

 
Unsere Internetseiten im neuen Look: Mit einem modernen Auftritt präsentiert sich die Gesa Hygiene-Gruppe nach einem umfassenden Website-Relaunch. Unser Angebot vernetzter Hygiene-Dienstleistungen ist umfangreich – und dennoch vermittelt die neue Startseite auf einen Blick, welche Leistungen Sie bei uns bekommen und was Sie von uns erwarten dürfen.
Beim Klicken durch die acht Kompetenzbereiche erfahren Sie mehr. Nützliche Links und PDF-Dateien vertiefen einzelne Themen.
 

Wussten Sie, dass Sie bei der Gesa Hygiene-Gruppe Lösungen für nahezu sämtliche Hygiene-Aufgaben aus einer Hand bekommen? Von der Raumlufthygiene bis zur Schädlingsfreihaltung, von der Tiefenhygiene und vorbeugendem Brandschutz in Großküchen bis zu HACCP-Konzepten und Hygiene-Inspektionen. Schauen Sie doch mal rein: www.gesa.de
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DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE
Licht ins Dunkel: Probeauftrag Sanitär-Tiefenhygiene

 
Wer wie was? Wieso weshalb warum? Bereits die Kinder aus der Sesamstraße wussten, dass neugierige Fragen weiterbilden und neue Erkenntnisse bringen. Da die Technische Tiefenhygiene in Sanitäranlagen zum Großteil in der Tiefe, das heißt also „im Verborgenen“ geschieht, startet Gesec jetzt eine Offensive: Ein Probeauftrag soll Einblicke in diese Dienstleistung bringen und vor Ort alle Fragen beantworten, die sich aus den gewonnenen Eindrücken ergeben. Denn nur wer alle Fakten kennt, kann sich eine Meinung bilden!
 

Und so geht’s: Für einen Probeauftrag behandeln wir – nach Absprache mit dem betrieblich Verantwortlichen – in Ihrer Sanitäranlage repräsentative Objekte. Zur „Halbzeit“ informiert unser Fachmann alle Verantwortlichen und Interessierten: Arbeitsschritte werden erläutert, Vorher-Nachher-Zustände live präsentiert sowie alle Möglichkeiten der Technischen Tiefenhygiene für Sanitäranlagen erörtert. Doch auch während der Durchführung des Probeauftrags darf unseren Technikern über die Schulter geschaut und jede nur erdenkliche Frage gestellt werden. Bei dieser Service-Demonstration kann sich jeder davon überzeugen, dass unsere Praxis hält, was sie verspricht.

Sie wollen sich auch gerne ein Bild von der Innenansicht Ihrer sanitären Anlagen machen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns: anja.rothmund(at)gesa.de.

(ro)
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MEDIEN-TIPP
In Deutschland topp: Erfrischung aus dem Wasserhahn

 
In vielen Ländern gehört die kostenlose Karaffe Leitungswasser auf dem Tisch zur gepflegten Tischkultur – in Deutschland ist sie bislang eher die Ausnahme. Dabei müsste unser Trinkwasser den Vergleich mit vielen teuer verkauften Tafelwässern nicht scheuen, denn Leitungswasser ist in Deutschland im internationalen Vergleich Spitze: „Das deutsche Trinkwasser hat eine durchweg hohe Qualität. Es wird umfassend und regelmäßig kontrolliert, kostet wenig und ist vermutlich das einzige Lebensmittel, das man nicht mühsam nach Hause tragen muss“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA).

Doch wo kommt unser Trinkwasser her, was ist drin und warum ist bleifrei plötzlich super? Diese und viele weitere Fragen beantwortet jetzt umfassend die neue UBA-Broschüre „Rund um das Trinkwasser“.
 

Der reich bebilderte Ratgeber erklärt anschaulich den Weg vom Meer bis zum Wasserhahn, erläutert die natürlichen Inhaltstoffe des Trinkwassers und geht unter anderem auf Schadstoffe im Wasser wie Nitrat, Blei, Uran, Pestizide oder Mikroorganismen ein. Auch über Hausinstallationen, die für die Trinkwasserqualität von großer Bedeutung sind, enthält die Broschüre ein einführendes Kapitel. Informationen zu den gesetzlichen Regelungen und zur Überwachung des Trinkwassers runden das Thema ab.

Fazit: Alles in allem eine absolut empfehlenswerte Publikation, die einen guten Einstieg in das Thema bietet und noch dazu kostenlos ist.

Kostenloser Bezug:
Printversion
Download (PDF-Datei, 18 MB)

Quelle: Umweltbundesamt

(js)
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gesandra
... und eines ihrer Lieblingszitate

„Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“ (Harald Kostial)

Der deutsche Unternehmer Harald Kostial hat Erfahrung mit dem Suchen und Finden von Wegen. Als erfolgreicher Gründer und Leiter einer Spedition hat er sich dies zur Aufgabe gemacht. Sein Zitat spricht für sich. Ein interessanter Leitsatz – nicht nur für Spediteure!

Viel Spaß beim Sinnieren!


Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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Dieser Newsletter wird 4 x pro Jahr herausgegeben von:
Gesa Hygiene-Gruppe Gubener Straße 32 86156 Augsburg
Telefon: 0821 79015-0 Fax: 0821 79015-399 E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Anja Rothmund
Redaktion und Text: Ingrid Erne, Brigitte Megerle, Anja Rothmund, Jutta Schedler
Bildnachweis: fotolia
Nach § 5 TMG: Impressum
Der nächste Newsletter erscheint Anfang Dezember 2011.


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