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Grünzeug mit Risiken

 
Ausgabe 66/7. Dezember 2017
ISSN 1613 - 9240
 
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  Grünzeug mit Risiken
  Verdunstungskühlanlagen-Verordnung verabschiedet – kühlen Kopf bewahren!
  Giftfrei, gefahrlos, flexibel – wo gibt‘s denn das?
  Gute Frage!
  Gesandra …
   
   
In Deutschland werden zunehmend Blatt- und Grasprodukte verzehrt, wie zum Beispiel Salate, Blattgemüse, Kräuter, Tees oder grüne Smoothies. Was viele Menschen nicht wissen: Diese Lebensmittel können mit Krankheitserregern belastet sein, weshalb das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unlängst eine ausführliche Stellungnahme veröffentlichte.

Der Verzehr von „Grünzeug“ liegt voll im Trend und hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. „Salate, Blattgemüse, Kräuter, Tees und grüne Smoothies werden von den meisten Menschen als rundum gesunde Nahrungsmittel wahrgenommen“, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Umso wichtiger ist es darauf hinzuweisen, dass auch bei diesen Lebensmitteln Hygienemaßnahmen notwendig sind.“ Zu den vom BfR bewerteten Produkten gehören frische Blattgemüse einschließlich Blattsalate und Kräuter, getrocknete Blatt- und Grasprodukte wie Nahrungsergänzungsmittel, getrocknete Kräuter und Teeblätter sowie grüne Smoothies.

Krankheitserreger in Blatt- und Grasprodukten

Bakterielle Krankheitserreger, die in Gras- und Blattprodukten vorkommen können, sind zum Beispiel Salmonellen, Campylobacter, Yersinien, Listerien und EHEC. Diese können beim Anbau sowie bei der weiteren Behandlung und Verarbeitung auf bzw. in die Pflanzen gelangen und teils auch in das Pflanzeninnere eindringen. Bisher gibt es in Deutschland zwar nur wenige belegte Fälle bakterieller Lebensmittelinfektionen durch Blatt- und Grasprodukte; jedoch sind aus anderen Ländern, zum Beispiel aus den USA, Krankheitsausbrüche bekannt. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Rückrufen kontaminierter Lebensmittel, unter anderem mit Salmonellen belasteter, getrockneter Thymian und gleichfalls mit Salmonellen belasteter Dill sowie mit EHEC belastete Gersten- und Weizengrasprodukte.

Tipps zum richtigen Umgang

Eine Ernährung mit viel frischem Grün ist ohne Zweifel gesund. Das BfR spricht jedoch zum Schutz der Verbraucher/innen neue Empfehlungen zur Risikominimierung aus:

  • Frische Blattprodukte sollten vor dem Rohverzehr gründlich gewaschen und möglichst schnell verbraucht werden. Zerkleinerte frische Blattprodukte sollten bis zum Verzehr bei maximal 7 °C gelagert und schnell verbraucht werden.

  • Frisch hergestellte grüne Smoothies sollten bis zum Verzehr bei maximal 7 °C gelagert und am Tag der Herstellung verbraucht werden. Durch eine starke Säuerung der Smoothies, beispielsweise durch Verarbeitung von Zitrusfrüchten oder Zugabe von Zitronensaft, lässt sich die Vermehrung der Bakterien verlangsamen bzw. ganz verhindern.

  • Kräutertees sollten mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden.

  • Besonders empfindliche Personengruppen, wie Schwangere und Personen, deren Abwehrkräfte durch hohes Alter, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme geschwächt sind, sollten auf den Verzehr von vorgeschnittenen und verpackten Salaten besser vorsichtshalber verzichten und stattdessen Salate aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten kurz vor dem Verzehr selbst zubereiten. Nahrungsergänzungsmittel aus getrockneten Blatt- und Grasprodukten sollten diese Personen nur nach ärztlicher Rücksprache verzehren.


Weitere Informationen

BfR Stellungnahme 03/17 „Gras- und Blattprodukte zum Verzehr können mit krankmachenden Bakterien verunreinigt sein“ (PDF)

(js)

Bildnachweis: nblxer / Fotolia.com
 
 
 
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