Gesa Hygiene-Gruppe  
   
Startseite  |  Gesa Hygiene-Gruppe  |  Referenzen  |  Karriere  |  Links  |  Kontakt  |  Kundenlogin  |  Newsletter  
Gesec Logo  
Gemex Logo
Gecos Logo
   
  Newsletter
>   Anmeldung
>   Aktuell & Archiv
 
 
Kugeln
   
  Gesa Hygiene-Gruppe
Gubener Straße 32
86156 Augsburg
Telefon 0821 79015-0
Fax 0821 79015-399
E-Mail: info@gesa.de
 
 

Newsletter aktuell

   


 
 

Vandalismus in Schulwaschräumen – alles eine Frage der Toilette!

 
Ausgabe 60/2. Juni 2016
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Freibadbesuch im Sommer – das kann ins Auge gehen!
  Du kriegst die Motten – wieder los
  Kräuter und Gemüse nicht auf Vorrat einlegen
  Vandalismus in Schulwaschräumen – alles eine Frage der Toilette!
  Auch sportlich alles im grünen Bereich – Gesa beim M-Net Firmenlauf
  Gemex: Ökologische Schädlingsbekämpfung
  Gute Frage!
  Gesandra
   
   
Schultoiletten besitzen keinen allzu guten Ruf. Sie gelten als schmuddelig, eklig und als beliebtes Ziel von Vandalismus. Gerade letzteres hält viele Schulen davon ab, die eh schon knapp bemessenen finanziellen Mittel in die Hygiene und Instandhaltung der Waschräume fließen zu lassen. Wie jedoch Studien zeigen, können gerade hier verstärkte Investitionen viel Nutzen bringen.

Eine Studie von Tork führt als Hauptursachen der Verschmutzung in Schulwaschräumen vor allem zwei Gründe an: mangelndes Hygienebewusstsein der Schüler und eine mangelnde Ausstattung der Waschräume. Während die Stärkung des Hygienebewusstseins in erster Linie ein pädagogisches Problem darstellt, können Schulen mit gezielten Investitionen in Waschraumhygiene ihren Beitrag zum Rückgang von Verschmutzungen und Vandalismus in Schultoiletten leisten.

Das Phänomen, dass heruntergekommene Objekte schneller zum Ziel von Vandalismus werden, konnte bereits in den 1960er Jahren als „Broken Window“-Theorie nachgewiesen werden. In einem Experiment wurden zwei Autos, unverschlossen und mit offener Motorhaube, im New Yorker Stadtteil Bronx und im kalifornischen Ort Palo Alto abgestellt. Erwartungsgemäß wurde das Auto innerhalb der Bronx binnen 26 Stunden ausgeschlachtet, während das Auto im wohlhabenden Palo Alto für nahezu eine Woche unberührt blieb. Das Bild änderte sich jedoch, als die Ersteller der Studie das Experiment wiederholten und dabei an beiden Autos zuvor die Seitenscheibe einschlugen. Diesmal konnte kein Unterschied beobachtet werden: Binnen Stunden waren die Autos ausgeschlachtet und zerstört.

Saubere Toiletten zahlen sich aus

Man darf also davon ausgehen, dass sich scheinbar hohe Investitionskosten in neue Waschräume auf lange Sicht auszahlen. Neben weniger Schäden durch Vandalismus gibt es weitere Kostenersparnisse: ein geringerer Wasserverbrauch in den Toiletten, das Ausbleiben teurer Verstopfungsbeseitigung sowie das Einsparen von aggressivem Reinigungsmaterial und Hygieneartikeln wie Toilettenpapier.

Übrigens, der US-amerikanische Unternehmensberater Tom Peters beschreibt saubere Toiletten als einen nicht unerheblichen Beitrag zu Spitzenleistungen der Mitarbeiter. Vielleicht ein erster Schritt, um deutsche Schüler bei zukünftigen PISA-Tests besser abschneiden zu lassen…

(jds)

Quellen:
Hygiene Netzwerk (2016). Tork Trend-Umfrage zu Schultoiletten
Zimbardo, P. (1969). The human choice. Individuation, reason, and order versus deindividuation, impulse, and chaos. Nebraska Symposium on Motivation, 17, 237–307
Peters, T. (2010). The Little Big Things. Offenbach: GABAL Verlag
Gesa Hygiene-Gruppe (2000). Kostenersparnis durch technische Tiefenhygiene in Waschräumen.


Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
Impressum | Datenschutz