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Arsen in Reis und Reisprodukten

 
Ausgabe 57 / 3. September 2015
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Arsen in Reis und Reisprodukten
  Hygieneinspektionen praxisnah durchführen und ausschreiben
  Wirksame Insektenabwehr mit Luftschottanlagen
  Spülmaschine erhöht Allergierisiko
  Happy Birthday – 25 Jahre Gemex!
  Neue Gemex-Serviceleitung: Anja Stadie
  Gute Frage!
  Gesandra glaubt…
   
   
Reis ist ein wertvolles Lebensmittel, das voll im Trend liegt. Doch Untersuchungen der Überwachungsbehörden zeigen: Reis und Reisprodukte können hohe Gehalte an anorganischem Arsen aufweisen, das als krebserzeugend gilt. Bedenklich hoch sind die Funde vor allem in Produkten auf Reisbasis, wie Reiswaffeln, Reissnacks und Reisflocken für Reisbrei.


Krebserzeugendes Arsen

Das Halbmetall Arsen kommt in unterschiedlichen Konzentrationen überall im Boden vor. Schon länger ist bekannt, dass Reis verhältnismäßig viel Arsen in der Form von anorganischen Arsenverbindungen aus der Umwelt enthalten kann. Das ist auf die besonderen Anbaumethoden und die Physiologie der Reispflanzen zurückzuführen. Arsen kommt natürlicherweise in der Erdkruste vor und wird durch natürliche und anthropogene Prozesse, wie beispielsweise die Kupfer- und Bleiverhüttung und die Nutzung fossiler Brennstoffe, freigesetzt. Es gelangt in Böden, Grund- und Oberflächenwasser und kann entsprechend von Pflanzen aufgenommen werden. In Lebensmitteln tritt Arsen sowohl in der Form organischer (z.B. in Fisch und Meeresfrüchten) als auch anorganischer Verbindungen auf. Anorganische Arsenverbindungen sind als krebsauslösend für den Menschen eingestuft. Zudem können sie bei langfristiger Aufnahme schon in vergleichsweise kleinen Mengen zu Hautveränderungen, Gefäß- und Nervenschädigungen führen, entwicklungstoxisch wirken sowie Herzkreislauferkrankungen fördern.

Minimierung notwendig

Für die krebserzeugende Wirkung von anorganischem Arsen gibt es keinen „unbedenklichen“ Schwellenwert. Das Vorkommen in Lebensmitteln ist daher in jeder Menge unerwünscht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nun das gesundheitliche Risiko durch die Aufnahme von anorganischen Arsenverbindungen beim Verzehr von Reis und Reisprodukten für verschiedene Verbrauchergruppen bewertet und kommt zu der Auffassung, dass hinsichtlich des Krebsrisikos durchaus gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich sind. Die Gehalte an anorganischem Arsen in Lebensmitteln sollten daher auf ein unvermeidbares Minimum reduziert werden. Hier ist die Industrie gefordert. Außerdem sollte eine einseitige Ernährung auf Reisbasis vermieden werden.

Weitere Informationen

BfR: Fragen und Antworten zu Arsengehalten in Reis und Reisprodukten (PDF)
Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Presseinfo Nr. 14/2015


(js)

Bildnachweis: Fotolia

 

 
 
 
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