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EU-Biozid-VO 528/2012:
Ausnahmeregelung für Betriebe mit sensiblen Produkten

 
Ausgabe 54/4. Dezember 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Neue Verordnung zur Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-VO 528/2012: Ausnahmeregelung für Betriebe mit sensiblen Produkten
  Sauberkeit von Luftleitungen jetzt auch in VDI 6022 geregelt
  Unangemeldete Audits: der IFS Food Check
  Wassersparen in Privathaushalten: sinnvoll, ausgereizt, übertrieben?
  Gute Frage!
  Gesandra wünscht frohe Weihnachten…
   
   
Wie mehrfach berichtet, hat das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für alle neu zugelassenen Rodentizide zur Bekämpfung von Schadnagern sogenannte Risikominderungsmaßnahmen vorgeschrieben. Für das generelle Verbot der Dauerbeköderung mit Antikoagulantien der 2. Generation gilt nach intensiven Diskussionen nun ein Ausnahmetatbestand für Betriebe mit sensiblen Produkten.

Voraussetzung dafür ist, dass folgende Bedingungen erfüllt sind:
  • Der Betrieb muss einer der definierten Branchen oder Tätigkeitsbereiche angehören.
  • Es darf sich nur um ein reines Prophylaxe-System in und direkt am Gebäude handeln.
  • Es muss eine besondere Gefahr für die Gesundheit von Mensch oder Tier vorliegen.
  • Biozidfreie, alternative Maßnahmen müssen vorher geprüft und in verhältnismäßigem Umfang umgesetzt werden.
Nur wenn alle vier Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, ist die sogenannte „befallsunabhängige Dauerbeköderung“ rechtlich zulässig. Ausnahmslos verboten bleibt die präventive toxische Beköderung an Grundstücksgrenzen und im freien Gelände.

Einzelfallanalyse durch Experten

Wichtig zu wissen ist darüber hinaus, dass es für jeden Betrieb einer Einzelfall-Analyse ausschließlich durch einen geprüften Schädlingsbekämpfer bedarf. Generalisierende Bewertungen entsprechen nicht den Anforderungen, Nicht-Fachleute sind dazu nicht autorisiert.

Die enorm unterschiedlichen Rahmenbedingungen, Gefahrenlagen und Risiken und die wachsenden Anforderungen der Industriestandards fordern den Dienstleister in immer stärkerem Maß. Kompetente Unternehmen der Schädlingsbekämpfung, die sich bei anspruchsvollen Industriekunden erfolgreich behaupten wollen, werden sich daher immer stärker zu Beratungsdienstleistern entwickeln müssen.

(tk)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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