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Allergene: Durchführungsverordnung in Sicht

 
Ausgabe 53/4. September 2014
ISSN 1613 - 9240
 
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  Allergene: Durchführungsverordnung in Sicht
  Hygiene in Lüftungsanlagen von Wohnungen – Reinigung zwingend notwendig?
  30 Jahre Gesa!
  Umzug: Aus Gesec Ratingen wird Gesec Düsseldorf
  Bilderrätsel – die Auflösung!
  Gute Frage!
  Gesandra freut sich…
   
   
Ab Dezember ist die Allergenkennzeichnung aufgrund der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) auch bei loser Ware vorgeschrieben. Nun hat das zuständige Ministerium endlich den Entwurf für die nationale Durchführungsverordnung zur LMIV vorgelegt. Dieser beinhaltet unter anderem Details zur Kenntlichmachung der Allergene.


Stichtag 13. Dezember

In Kürze wird EU-weit die Kennzeichnung von Stoffen oder Erzeugnissen, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können, auch bei unverpackten Lebensmitteln zur Pflicht (gesaaktuell berichtete). Rechtsgrundlage ist die EU-Verordnung Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel [PDF],  auch Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) genannt. Die LMIV regelt ab 13. Dezember 2014 die Lebensmittelkennzeichnung und ab 13. Dezember 2016 die Nährwertkennzeichnung europaweit einheitlich. Sie ist in allen Mitgliedstaaten unmittelbar anwendbar. Was bislang allerdings fehlt, ist eine nationale Durchführungsverordnung mit Details zur Kennzeichnung.

Nationale Durchführungsverordnung vorgestellt

Im Juli hat nun das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Entwurf einer nationalen Durchführungsbestimmung zur LMIV vorgestellt: Die geplante EU-Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) beinhaltet Details, wie die allergenen Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe künftig bei loser Ware gekennzeichnet werden sollen. Kennzeichnungspflichtig sind - wie bei der vorverpackten Ware - die 14 Hauptallergene gemäß Anhang II der LMIV. Der Entwurf der LMIDV muss erst noch im Bundesrat behandelt werden und soll am 13. Dezember 2014 in Kraft treten.

Verschiedene Wege der Kennzeichnung möglich

Der nationale Verordnungsentwurf macht deutlich, dass die Kenntlichmachung der Allergene grundsätzlich

  • bezogen auf das jeweilige Lebensmittel
  • gut sichtbar
  • deutlich und gut lesbar

erfolgen muss. Dies kann zum Beispiel geschehen

  • auf einem Schild auf dem Lebensmittel oder in der Nähe des Lebensmittels,
  • auf Speise- und Getränkekarten (bei Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung),
  • in Preisverzeichnissen,
  • durch Aushang in der Verkaufsstätte oder
  • durch sonstige schriftliche oder elektronische Information, die für den Endverbraucher spätestens bei der Abgabe des Lebensmittels unmittelbar und leicht zugänglich sein muss.

Eine mündliche Auskunft soll nur unter ganz bestimmten Bedingungen zulässig sein und die Ausnahme bleiben. Außerdem müssen die verwendeten allergenen Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe in diesem Fall quasi im Hintergrund schriftlich aufgezeichnet und für die zuständige Behörde zur Einsichtnahme bereitgehalten werden, zum Beispiel auf einem einfachen Formblatt. Wer also immer noch gehofft hat, dass eine rein mündliche Auskunft über die enthaltenen Allergene ausreichen könnte, wird endgültig eines Besseren belehrt: Ohne schriftliche Aufzeichnungen geht es schlichtweg nicht! .

Weitere Informationen

In gesaaktuell Newsletter Nr. 51

Entwurf einer Verordnung zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel (PDF 487 KB)
 


(js)

Bildnachweis: Fotolia/Doris Oberfrank

 

 
 
 
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