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Ausgabe 52/5. Juni 2014
ISSN 1613 - 9240
 
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„In unserem Trinkwasser wurden Legionellen nachgewiesen. Was jetzt?“

Laut Trinkwasserverordnung muss das Trinkwasser in Gebäuden regelmäßig untersucht werden. Häufig herrscht Ratlosigkeit, wenn Grenzwerte überschritten werden. Speziell im Fall erhöhter Legionellen-Konzentration ist die Unsicherheit groß.

Darf man jetzt noch duschen? Kann man das Wasser trinken oder den Kaffee damit kochen? Und wie wird man die Legionellen wieder los?

In einem Punkt gibt es Entwarnung: Mit Legionellen kontaminiertes Wasser aus dem Hahn darf man ohne Bedenken trinken und zur Speisenzubereitung verwenden. Legionellen werden für die Gesundheit erst gefährlich, wenn sie über die Atemwege in die Lunge gelangen. Deshalb ist es bei Grenzwertüberschreitungen ratsam, aufs Duschen zu verzichten. Bei lediglich geringfügigen Überschreitungen des Technischen Maßnahmewertes sollte die Dusch-Frage mit den beratenden Fachleuten besprochen werden. Denn hier spielen auch die örtlichen Rahmenbedingungen eine Rolle.

Erste Maßnahme: Thermische Spülung

Zum Abtöten der Legionellen empfehlen Experten folgende Vorgehensweise: Bewegen sich die festgestellten Konzentrationen um den Technischen Maßnahmewert herum, sollte als Erstes eine ausreichende thermische Spülung der betroffenen Stränge vorgenommen werden. Wenn das getan ist, müssen weitere Trinkwasserproben entnommen werden. Sind die Werte unter den Grenzwert gesunken, sollte ein regelmäßiger Spülplan erstellt und der Turnus der Probe-Entnahmen zwingend eingehalten werden. Nur so bekommt man langfristig Sicherheit. Wird der Grenzwert weiterhin überschritten, ist die chemische Sanierung der Trinkwasserleitungen notwendig.

Überschreiten die ermittelten Werte den Technischen Maßnahmewert deutlich, müssen die Installationen umgehend komplett saniert werden.

Doch egal, ob der Grenzwert knapp oder deutlich überschritten wurde: Eine Gefährdungsanalyse ist gesetzlich gefordert und zwingend durchzuführen. Hier werden nach einer Bestandsaufnahme konkrete Sanierungs- und Handlungsmaßnahmen festgelegt und empfohlen (siehe hierzu Gesaaktuell, Ausgabe Nr. 51).

Fachleute zu Rate ziehen

Wichtig bei der Untersuchung des Trinkwassers ist, dass – spätestens bei überschrittenen Grenzwerten – Fachleute zur Beratung und weiteren Vorgehensweise hinzugezogen werden. Reinen Probenehmern fehlen hierzu der Überblick und das Fachwissen. Nur so ist gewährleistet, dass das Trinkwasser nachhaltig den gesetzlichen Forderungen entspricht und niemand gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Schaden davonträgt.

Übrigens: Die Trinkwasserverordnung ist schon lange in Kraft und auch die in den Novellierungen angegebenen Übergangsfristen sind verstrichen. Trotzdem werden diese gesetzlichen Forderungen nur schleppend umgesetzt.

Die gesec-Spezialisten beraten Sie gerne: anja.rothmund@gesa.de.

(ro)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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