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Küchenabluft: Der richtige Filter muss es sein!



Falsch: Alugestrickfilter



Richtig: Aerosolabscheider

 
Ausgabe 52/5. Juni 2014
ISSN 1613 - 9240
 
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Küchenabluftdecken und -hauben werden meist nur als „lästiges Übel“ wahrgenommen, da die Filter regelmäßig gereinigt werden müssen. Sie übernehmen jedoch eine sehr wichtige Rolle – und eine vielseitige: Das Abluftsystem in Küchen muss die unterschiedlichsten Stofflasten abführen. Alugestrickfilter sind hierfür schon lange nicht mehr zulässig.

Gerüche, Fettbestandteile, gasförmige Verbrennungsprodukte (die auch gesundheitsgefährdend sein können), Wärme, Feuchtigkeit – das Abluftsystem muss die Einhaltung aller zulässigen Emissionswerte gewährleisten. Nur so sind die hygienische Produktion der Speisen und die Gesundheit der Mitarbeiter gesichert. Damit die dadurch entstehende Brandlast minimiert wird, müssen die richtigen „Filter“ verwendet werden.

Lange Zeit war der Einsatz von so genannten Alugestrickfiltern üblich. Seit 2006 fordert die VDI 2052 „Raumlufttechnische Anlagen für Küchen“ jedoch den Einsatz von Aerosolabscheidern. Sie bezeichnet die Verwendung von Gestrickfiltern sogar als „nicht zulässig“ – mit Ausnahme des Einsatzes als Kombinationsfilter. Obwohl inzwischen mehr als sieben Jahre vergangen sind, sind in der Praxis die Alugestrickfilter noch immer häufig im Einsatz!

Was steckt hinter dieser Forderung, die auch durch die Berufsgenossenschaft unterstützt wird?

Die bis dahin üblichen Gestrickfilter nehmen das aus der Luft gefilterte Fett auf und speichern es weitestgehend bis zur Reinigung. Im Brandfall würde sich das gespeicherte Fett sehr schnell entzünden. Außerdem: Sind diese Filter durch das Fett gesättigt, wird der Widerstand innerhalb des Abluftsystems verändert und die Anlage kann ihre eigentliche Aufgabe nur eingeschränkt erfüllen. Ein geringerer Abscheidegrad unterstreicht die Forderung nach dem Verbot zusätzlich.

Die empfohlenen Luftwirbelfilter sind hochwirksame Aerosolabscheider, die das Fett nicht speichern, sondern abscheiden und beispielsweise durch Rinnen abführen. Sie minimieren im Brandfall die Gefahr eines Flammendurchschlags in nachfolgende Anlagenteile, insbesondere in Kombination mit einem idealen Reinigungsturnus. Die Leistung der kompletten Anlage bleibt zudem gewährleistet.

Im Ernstfall kann der richtige Filter entscheidend sein!

Die VDI 2052 kann beim Beuth Verlag erworben werden.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne: anja.rothmund@gesa.de

(ro)

Bildnachweis: Gesa Hygiene-Gruppe
 
 
 
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