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Neue Krankheitserreger durch Klimawandel

 
Ausgabe 52/5. Juni 2014
ISSN 1613 - 9240
 
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Namen wie Chikungunya- oder Dengue-Fieber sind Ihnen vielleicht noch unbekannt. Doch der Klimawandel führt dazu, dass sich auch hierzulande Krankheitserreger ausbreiten können, die man bislang nur in den tropischen Regionen der Welt fand.

Der globale Waren- und Personenverkehr begünstigt zudem die Verbreitung diverser Tierarten, die sich aufgrund der steigenden Durchschnittstemperaturen auch in unseren Breiten wohlfühlen. Ein Beispiel ist die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die Überträgerin für verschiedene tropische Viruserkrankungen sein kann, darunter für das Dengue-Fieber.

Tigermücke in Süddeutschland



Im Zuge der Globalisierung des internationalen Warenhandels konnte sich die asiatische Tigermücke von Asien über weite Teile der Welt ausbreiten. Inzwischen ist das Insekt auch in einigen Ländern Europas südlich der Alpen fest etabliert, darunter in Italien. In der Gegend um Ravenna erkrankten im Jahr 2007 über 200 Personen an Chikungunya-Fieber, das ebenfalls durch die Tigermücke übertragen werden kann. Seitdem traten weitere Fälle von Dengue- und Chikungunya-Fieber in verschiedenen europäischen Ländern auf, darunter in Südfrankreich und Kroatien.

Auch in Deutschland ist die asiatische Tigermücke auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr wurde sie im Rahmen eines groß angelegten Überwachungsprogrammes erneut mehrfach in Bayern und Baden-Württemberg nachgewiesen, wie das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin meldete. Zwar enthielt keine der untersuchten Mücken tropische Viren. Trotzdem muss damit gerechnet werden, dass wir uns künftig, bedingt durch den Klimawandel, mit für uns neuen Krankheiten beschäftigen müssen.

Quelle: Pressemeldung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin vom 15.10.2013

(js)

Bildnachweis:
Fotolia
James Gathany, CDC (Public domain), via Wikimedia Commons (Tigermücke)
 
 
 
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