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Gefährdungsbeurteilung von Trinkwasseranlagen – besser nicht ignorieren!

 
Ausgabe 51/6. März 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-Verordnung in der Diskussion
  Gefährdungsbeurteilung von Trinkwasseranlagen – besser nicht ignorieren!
  Neue BfR-Merkblätter:
Mehr Schutz vor Lebensmittelinfektionen
  Hygieneinspektion an mehreren Standorten?
Gesec macht‘s!
  Gute Frage!
  Gesandra hofft…
   
   
2012 forderte der Gesetzgeber mit der Neuregelung der Trinkwasserverordnung (TrinwV) ganz klar die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung, wenn bei Legionellen der Technische Maßnahmewert überschritten wird. In der Praxis ist die Umsetzung dieser gesetzlichen Regelung jedoch mit einem enormen Aufklärungsbedarf verbunden, denn diese verbindliche Forderung wird gerne ignoriert.

Die TrinkwV regelt die Verantwortung des „Unternehmers oder sonstigen Inhabers einer Wasserversorgung“ für die physikalischen, chemischen oder mikrobiologischen Inhaltsstoffe des Trinkwassers – also für die Einhaltung der geforderten Grenzwerte. Seit 2012 wird für den Indikatorparameter „Legionellen“ konkret gefordert: Bei Überschreitung des Technischen Maßnahmewertes ist eine Gefährdungsanalyse zu erstellen oder erstellen zu lassen.

Was versteht man unter Gefährdungsbeurteilung?

Ist der Technische Maßnahmewert bei Legionellen überschritten, verlangt der Gesetzgeber die Bewertung von technischen und organisatorischen Risiken. Aus dieser Beurteilung sollen zielgerichtete Sanierungs- und Handlungsmaßnahmen resultieren. Solche Gefährdungsanalysen müssen laut Umweltbundesamt von fachkundigen Personen in gutachterlicher Form dokumentiert werden. Konkrete Inhalte, Vorgehensweisen, Voraussetzungen etc. sind jedoch gesetzlich nicht geregelt.

Der Deutsche Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW) fordert die Ausbildung von Gutachtern als Voraussetzung zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen. Der DFLW hat hierzu eine Leitlinie veröffentlicht, in der Schulungsinhalte, Anforderungen an Teilnehmer und Referenten geregelt sind. Ziel ist es, beim sensiblen Thema Trinkwasser, konkret im Bereich Gefährdungsbeurteilung, einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen bzw. zu halten. Die Leitlinie steht als kostenloser Download zur Verfügung.

Noch Fragen? Die Experten von der Gesec Hygiene + Instandhaltung beraten Sie gerne: anja.rothmund(at)gesa.de.

(ro)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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