Gesa Hygiene-Gruppe  
   
Startseite  |  Gesa Hygiene-Gruppe  |  Referenzen  |  Karriere  |  Links  |  Kontakt  |  Kundenlogin  |  Newsletter  
Gesec Logo  
Gemex Logo
Gecos Logo
   
  Newsletter
>   Anmeldung
>   Aktuell & Archiv
 
 
Kugeln
   
  Gesa Hygiene-Gruppe
Gubener Straße 32
86156 Augsburg
Telefon 0821 79015-0
Fax 0821 79015-399
E-Mail: info@gesa.de
 
 

Newsletter aktuell

   


 
 

EU-Biozid-Verordnung in der Diskussion

 
Ausgabe 51/6. März 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-Verordnung in der Diskussion
  Gefährdungsbeurteilung von Trinkwasseranlagen – besser nicht ignorieren!
  Neue BfR-Merkblätter:
Mehr Schutz vor Lebensmittelinfektionen
  Hygieneinspektion an mehreren Standorten?
Gesec macht‘s!
  Gute Frage!
  Gesandra hofft…
   
   
Über die Umsetzung der neuen EU-Biozid-Verordnung 528/2012, gültig seit 1. September 2013, ist eine intensive Diskussion zwischen Schädlingsbekämpfern, deren Kunden und den Behörden entbrannt. Worum geht es dabei und was ist der aktuelle Stand?

Das Umweltbundesamt (UBA) hat erhebliche Umweltrisiken und Risiken der Resistenzentwicklung bei der Verwendung von Ratten- und Mäusebekämpfungsmitteln mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen festgestellt. Das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat deshalb für alle nach der EU-Biozid-VO 528/2012 neu zugelassenen Biozid-Produkte zur Bekämpfung von Schadnagern sogenannte Risikominderungsmaßnahmen verbindlich vorgeschrieben.

Neben einigen fachlichen Maßnahmen, die der Schädlingsbekämpfer beachten muss, stehen vor allem zwei Dinge im Fokus der Diskussion: das generelle Verbot der präventiven Ausbringung von toxischen Dauerködern und die kurzen Kontrollintervalle. Es gab im Laufe des letzten Jahres einige Detaillierungen und zuletzt auch die Ankündigung von möglichen Ausnahmegenehmigungen für besonders sensible Betriebe unter bestimmten Bedingungen.

Keine Patentrezepte

Das wird aber nichts daran ändern, dass es für Dienstleister jetzt gilt, kundenindividuelle Konzepte zu erarbeiten und in Zusammenarbeit mit den Kunden umzusetzen. Von Fall zu Fall sehr unterschiedliche Anforderungen, Rahmenbedingungen, Zertifizierungen, Gefahrenlagen und Risiken lassen die Anwendung von Patentrezepten nicht mehr zu.

Der sorgfältigen Gefahrenanalyse und der genauen Risikobewertung beim Kunden kommt jetzt entscheidende Bedeutung zu. Darauf aufbauend gilt es dann, individuell passende Lösungen zu entwickeln.

Verstöße können teuer werden

Wichtiger als bisher wird darüber hinaus die konsequente Umsetzung von baulichen, organisatorischen und hygienischen Präventivmaßnahmen durch den Auftraggeber sein, um die Zuwanderung, die Einschleppung und die Vermehrung von Schadnagern in Betrieben zu verhindern.

Auch dabei wird die kompetente Beratungsdienstleistung des Schädlingsbekämpfers einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Kunden sollten sich intensiv bei ihren Dienstleistern nach der Umsetzung der Biozid-VO 528/2012 erkundigen, denn sonst kann es schnell teuer werden: Ein Verstoß dagegen wurde als Ordnungswidrigkeit mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro eingeordnet.

Die Gemex Hygiene + Vorratsschutz beantwortet gerne Ihre Fragen:
Thomas.Kniep@gesa.de

(tk)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
Impressum | Datenschutz