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Allergenkennzeichnung bei loser Ware

 
Ausgabe 51/6. März 2014
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Allergenkennzeichnung bei loser Ware
  EU-Biozid-Verordnung in der Diskussion
  Gefährdungsbeurteilung von Trinkwasseranlagen – besser nicht ignorieren!
  Neue BfR-Merkblätter:
Mehr Schutz vor Lebensmittelinfektionen
  Hygieneinspektion an mehreren Standorten?
Gesec macht‘s!
  Gute Frage!
  Gesandra hofft…
   
   
Hinweise wie „enthält Sesam“ sind uns inzwischen vertraut. Denn schon seit 2005 müssen bei verpackten Lebensmitteln aktuell 14 Hauptallergene gekennzeichnet werden. Doch in Kürze sind die allergenen Zutaten auch bei unverpackten Lebensmitteln auszuweisen. Davon betroffen sind unter anderem Bäckereien, Metzgereien, Imbisse, Restaurants, Cafés sowie Großküchen und Kantinen.

Rechtsgrundlage ist die EU-Verordnung Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel [PDF], auch als Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) bezeichnet. Diese Verordnung gilt ab 13. Dezember 2014 und regelt unter anderem in Artikel 9, 21 und 44, dass Angaben zu Auslösern von Allergien und Unverträglichkeiten künftig auch bei loser Ware verpflichtend sind - leider ohne besonders konkret zu werden, wie diese Kennzeichnung praktisch aussehen soll.

Nationale Rechtsverordnung in Vorbereitung

Eine Auskunft zu den Allergenen nur „auf Nachfrage“ des Kunden wird es allerdings nicht geben. Dies geht aus dem Fragen und Antworten-Katalog zur Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (PDF) hervor, der zugleich einen möglichen pragmatischen Weg aufzeigt (siehe Punkt 2.5). Die LMIV ermöglicht zudem den EU-Mitgliedsstaaten den Erlass nationaler Vorschriften, die die Deklaration der Allergene bei unverpackten Lebensmitteln konkreter regelt. Bislang gibt es eine solche Durchführungsbestimmung in Deutschland leider noch nicht. Aus dem zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist aber zu hören, dass eine entsprechende Rechtsverordnung in Vorbereitung sei.

Höchste Zeit zu handeln!

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die betroffenen Lebensmittelbetriebe sich schon heute mit der Thematik intensiv auseinander setzen und mit den Vorbereitungen zur Allergenkennzeichnung beginnen, sofern sie das nicht ohnehin schon getan haben. Denn es sind umfassende und zeitaufwändige Maßnahmen nötig, wie zum Beispiel die Erstellung bzw. Erfassung sämtlicher Rezepturen, die Beschaffung der erforderlichen Produktspezifikationen von den Lieferanten, die Durchleuchtung aller Prozesse hinsichtlich möglicher Kreuzkontaminationen und anderer Fallstricke sowie die intensive Schulung der Mitarbeiter.

Noch Fragen?

Die Experten der Gecos Hygiene + Consulting beraten Sie gerne.
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Jutta Schedler, Diplom-Biologin und Bettina Schneider, Ökotrophologin
Telefon 0821/455411-0 oder E-Mail gecos(at)gesa.de

(js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 
 
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