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Lebensmittelinfektion durch Melonen

 
Ausgabe 49/5. September 2013
ISSN 1613 - 9240
 
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Gerade in den warmen Sommermonaten sind die saftig-süßen Früchte eine herrliche Erfrischung. Melonen zählen daher auch hierzulande zu den beliebtesten Obstsorten. Was die meisten nicht wissen: Die beliebten Früchte können krankmachende Keime übertragen und zu schweren lebensmittelbedingten Erkrankungen beim Menschen führen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat daher zu den Gesundheitsgefahren durch Melonen Stellung genommen und gibt Hinweise zum richtigen Umgang.

Bereits mehrere Krankheitsausbrüche

Nach dem Verzehr von verunreinigten Cantaloupe-Melonen erkrankten beispielsweise im Jahr 2011 in den USA mindestens 147 Menschen an einer Infektion durch Listeria monocytogenes. 33 Menschen starben als Folge der Infektion, und eine Schwangere erlitt eine Fehlgeburt. Die Bakterien waren beim Aufschneiden von der Schale auf das Fruchtfleisch gelangt. In Deutschland, dem Vereinigten Königreich und in Irland löste der Verzehr von importierten Wassermelonen Ende 2011 einen Salmonellen-Ausbruch aus.

Melonen können von der Produktion über den Transport bis hin zu ihrer Verwendung und Verarbeitung mit Bakterien, Viren oder Parasiten in Kontakt kommen. Krankheitserreger können zum Beispiel beim Aufschneiden der Melonen von der Schale auf das Fruchtfleisch übertragen werden. Auch durch unzureichende Personalhygiene oder verunreinigte Gerätschaften können Keime auf das Produkt gelangen. Insbesondere Salmonellen, Listerien und EHEC können sich auf dem säurearmen Fruchtfleisch und bei warmen Temperaturen bestens vermehren – ein gravierendes Risiko, das von den meisten Verbrauchern unterschätzt wird.

Hygienischer Umgang mit Melonen

Um das Risiko einer Lebensmittelinfektion zu minimieren, sollte beim Aufschneiden von Melonen unbedingt auf die allgemeinen Regeln der Küchenhygiene geachtet werden. Dazu gehört es, die Hände gründlich zu waschen (im gewerblichen Bereich auch zu desinfizieren), mit sauberen Messern und Schneidbrettern zu arbeiten und Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Dem Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomiebetrieben und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung empfiehlt das BfR zudem, Melonen nur in den Mengen aufzuschneiden, die innerhalb von etwa zwei Stunden an die Kundschaft abgegeben werden können. Teilstücke von Melonen sollten unbedingt abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden, falls sie nicht zügig verzehrt werden können. Bei vorgefertigten Melonenstücken, wie sie im Handel vertrieben werden, ist eine strikte Einhaltung der Kühlkette allgemein unabdingbar.

Insbesondere Schwangere und Personen mit nicht ausgebildeter oder geschwächter Immunabwehr (Kleinkinder, alte und kranke Menschen) sollten aufgeschnittene Melonen, die mehrere Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt wurden, vorsorglich nicht mehr verzehren. Diese Personen sollten auch sorgfältig abwägen, ob sie geschnittene Melonen verzehren wollen, wenn ihnen nicht bekannt ist, ob diese für einen längeren Zeitraum ungekühlt gelagert wurden.

Quelle und weitere Informationen:

Stellungnahme 021/2013 des BfR vom 9. August 2013:
Melonen: Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung mit pathogenen Bakterien (PDF 133 KB)

(js)


Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
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