Gesa Hygiene-Gruppe  
   
Startseite  |  Gesa Hygiene-Gruppe  |  Referenzen  |  Karriere  |  Links  |  Kontakt  |  Kundenlogin  |  Newsletter  
Gesec Logo  
Gemex Logo
Gecos Logo
   
  Newsletter
>   Anmeldung
>   Aktuell & Archiv
 
 
Kugeln
   
  Gesa Hygiene-Gruppe
Gubener Straße 32
86156 Augsburg
Telefon 0821 79015-0
Fax 0821 79015-399
E-Mail: info@gesa.de
 
 

Newsletter aktuell

   


 
 

Gefährliche Plagegeister

 
Ausgabe 49/5. September 2013
ISSN 1613 - 9240
 
  Heute im Newsletter
   
  Gefährliche Plagegeister
  Lebensmittelinfektion durch Melonen
  Studie Sanitärräume: Basis für sinnvolle Planung
  Speisen in Großküchen sicher zubereiten
  Hygieneprobleme durch dicke Luft?
  Gemex stellt vor: Sascha Biernath
  Gelassen ins Audit – Gemex Premium Portal QPM® online
  Gute Frage!
  Gesandra kennt…
   
   
Kennen Sie den? „Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt eine tote Fliege!“ „Kann gar nicht sein, tote Fliegen können nicht schwimmen.“ Wie der Kellner in diesem flachen Witz, nehmen die meisten Menschen Fliegen in erster Linie als Plagegeister wahr. Doch Fliegen sind mehr als nur lästig: Sie können gefährliche Mikroorganismen übertragen, wie eine unlängst veröffentlichte wissenschaftliche Studie belegt.

Neue Studie veröffentlicht

Schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling fliegen sie wieder, und das bis weit in den Herbst hinein – in beheizten Gebäuden sogar ganzjährig. Einige Arten metallisch grün oder blau schillernd, andere einfach nur matt schwarz, sitzen Fliegen schneller auf dem Grillgut als man es auf den Grill legen kann. Dumm nur, dass sie kaum zwei Minuten vorher noch Nachbars Hundehaufen erkundeten. Aufgrund ihrer Ernährungsweise, ihres Körperbaus und der haarigen Körperoberfläche sind diese Insekten nämlich prädestiniert, Mikroorganismen zu übertragen und zu verbreiten. Die Rolle von Fliegen als Krankheitsüberträger in Deutschland wurde nun von Wissenschaftlern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Rahmen einer Doktorarbeit näher untersucht.

Träger einer Vielzahl von Erregern

Für die Studie wurden die gefangenen Fliegen unter anderem auf Bakterien, Pilze und Parasiten untersucht. Auf und in den untersuchten Tieren konnten dabei 29 potenziell krankmachende Bakterienarten identifiziert werden, darunter so gefährliche Erreger wie EHEC, Staphylococcus aureus und Campylobacter, die sich teils im Darm der Fliegen und teils auf der Körperoberfläche nachweisen ließen. Zudem fanden sich elf verschiedene Pilzarten, diese fast überwiegend äußerlich an den Insekten haftend. Last but not least 22 Parasitenarten, darunter Einzeller, verschiedene Würmer und Milben. Aus mikrobiologischer Sicht beinhalten Fliegen also quasi das volle Programm, weshalb von ihnen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Mensch und Tier ausgeht.

Bekämpfung zwingend nötig

Aus den aktuellen Befunden wird – wie bereits bei früheren Untersuchungen dieser Art – deutlich, dass die Bekämpfung von Fliegen in hygienisch sensiblen Bereichen unbedingt erforderlich ist. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser und andere Einrichtungen, in denen immunschwache Personen versorgt werden. Selbstverständlich dürfen auch Betriebe der Lebensmittelwirtschaft, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Fliegen nicht als harmlose Lästlinge abtun, die schon mal in die Suppe fallen können. Dabei gilt es zunächst das Eindringen der Tiere zu vermeiden, beispielsweise durch geeignete Insektenschutzgitter oder geschlossene Fenster und Türen. Sofern ein Befall nicht völlig vermieden werden kann, ist eine effektive Bekämpfung der vorhandenen Fliegen wichtig, beispielsweise durch Lichtfallen an geeigneter Stelle.

Quelle und weiterführende Literatur

Dr. Maike Förster: Synanthrope Fliegen – Träger einer Vielzahl von Erregern. In: Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung 6/2012, 5/2013 und 6/2013

(js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
Impressum | Datenschutz