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Überleben Bakterien in der Waschmaschine?

 

 
Ausgabe 48/6. Juni 2013
ISSN 1613 - 9240
 
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Ein erheblicher Teil unserer Wäsche wird heute nur noch bei niedrigen Temperaturen gewaschen. Doch ist die Wäsche, die optisch sauber aus der Maschine kommt, auch mikrobiologisch rein? Oder überstehen Mikroorganismen das Waschen in der Waschmaschine?

Ob Bakterien & Co. das Waschen in der Maschine überleben, hängt unter anderem von der Waschtemperatur ab. Aber auch weitere Faktoren spielen eine Rolle, darunter die Keimart, der pH-Wert der Waschlauge, die Mechanik der Waschtrommel, der Verschmutzungsgrad der Wäsche und das verwendete Waschmittel.

Generell gilt: Je höher die Waschtemperatur, desto besser ist die Keimabtötung. Milde, bleichmittelfreie Waschmittel reduzieren die Keimbelastung bei niedrigen Temperaturen kaum, bleichmittelhaltige Vollwaschmittel wirken dagegen schon bei 30 Grad Celsius keimabtötend. Wer also seine Wäsche mit bleichmittelfreiem Feinwaschmittel bei nur lauwarmen Temperaturen wäscht, kann davon ausgehen, dass diese Wäsche nicht keimfrei aus der Maschine kommt. Was aber nicht zwangsweise bedeutet, dass man davon krank wird. Denn ein solcher Kontakt mit Mikroorganismen ist normal und verursacht in der Regel keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Textilwäsche laut Herstellerangaben, Haushaltsreinigung und Körperhygiene reduzieren das Risiko für Otto Normalbürger in ausreichendem Maße.

Privatbereich oder öffentliche Einrichtung?

Im Privatbereich ist es daher im Allgemeinen nicht erforderlich, Textilien im Kochwaschgang zu waschen oder Desinfektionsmittel zu verwenden. Das gilt sogar für Unterwäsche oder Spüllappen. Eine 90 Grad-Wäsche oder der Zusatz von Desinfektionsmitteln ist nur bei akuten übertragbaren Krankheiten sinnvoll, z.B. bei infektiösen Durchfallerkrankungen oder wenn im Haushalt Menschen leben, deren Immunsystem geschwächt ist. Im Normalfall reicht es jedoch aus, stark mit Mikroorganismen belastete Textilien mit bleichmittelhaltigem Waschmittel bei 60 °C im Vollwaschgang zu waschen.

Anders sieht es dagegen in Lebensmittelbetrieben oder öffentlichen Einrichtungen aus, wie beispielsweise in Großküchen oder Krankenhäusern, die ganz andere Hygieneanforderungen einhalten müssen als Privathaushalte. Hier sind in der Regel höhere Waschtemperaturen bzw. Waschmittel mit Desinfektionskomponente erforderlich. Die Textilwäsche sollte im Rahmen einer betrieblichen Risikoanalyse näher betrachtet werden.

Nach der Wäsche sollte man die Waschmaschine übrigens offen stehen lassen, damit die Restfeuchtigkeit gut austrocknen kann. Auch wenn eine Maschine länger nicht benutzt wird, können sich im Restwasser Keime vermehren. Daher sollte die erste Wäsche nach längerer Standzeit am besten mit höherer Waschtemperatur erfolgen.

(js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
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