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Rotaviren – Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder

 
Ausgabe 47/7. März 2013
ISSN 1613 - 9240
 
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  Rotaviren – Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder
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  Neue Dienstleistung: Gefahrenanalyse nach IFS Food Version 6
  Gute Frage: Was bedeutet eigentlich…
  Gesandra
   
   
Aktuell sorgen Noroviren in vielen Regionen Deutschlands für das vermehrte Auftreten von Magen-Darm-Erkrankungen. Doch nicht immer sind Noroviren die Auslöser, wenn es in der Familie oder in Kindertagesstätten zu Krankheitsausbrüchen mit Durchfall oder Erbrechen kommt. Auch Rotaviren können die Ursache des Übels sein, besonders bei kleinen Kindern.

Rotaviren sind nicht umhüllte, weltweit verbreitete Viren und gelten als häufigste Ursache für Magen-Darm-Erkrankungen im Säuglings- und Kleinkinderalter. Aufgrund noch fehlender Immunität ist diese Personengruppe besonders anfällig für eine Infektion. Zuletzt wurden in Deutschland um die 40.000 Krankheitsfälle pro Jahr gemeldet. Damit sind Rotaviren hierzulande nach den Noroviren und Campylobacter-Bakterien die dritthäufigste Ursache für Magen-Darm-Infektionen.

Eine durch Rotaviren verursachte Erkrankung verläuft von Person zu Person unterschiedlich und kann einen leichten bis schweren, manchmal sogar einen tödlichen Verlauf nehmen. Rotaviren verursachen nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Tagen die typischen Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung. Das Krankheitsbild ist zu Beginn von wässrigen Durchfällen und Erbrechen geprägt. Zusätzlich können Fieber und/oder Bauchschmerzen auftreten. Mit zunehmendem Alter entwickelt der Körper durch wiederholte Infektionen eine Immunität gegen den Erreger. Man könnte also annehmen, dass man als Erwachsener nichts mehr zu befürchten hat. Dem ist aber nicht so, da es verschiedene Typen von Rotaviren gibt. Eine entwickelte Immunität gegen einen Typ schützt leider nicht vor einer Wiedererkrankung durch einen anderen.

Rotaviren haben ein großes Ausbruchspotenzial, da die Infektionsdosis gering ist und sie eine hohe Umweltstabilität besitzen. Bereits 10 Viruspartikel können ausreichen, um eine Person anzustecken. Die Erreger kommen hauptsächlich im Menschen vor, und die Übertragung erfolgt meist fäkal-oral über Schmierinfektionen von Mensch zu Mensch. Eine gründliche Hände- und Umfeldhygiene ist daher besonders wichtig, um sich selbst zu schützen und eine Ausbreitung zu verhindern, besonders bei Kontakt zu bereits infizierten Personen. Eine akut infizierte Person kann bis zu 10 Milliarden Viren pro Gramm Stuhl ausscheiden und bleibt bis zu 8 Tage ansteckungsfähig. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr besteht nach dem Infektionsschutzgesetz für Personal im Umgang mit Lebensmitteln ein Tätigkeitsverbot und die Verpflichtung den Arbeitgeber zu informieren. Eine besondere Gefahr besteht darin, dass die Erkrankung bei einem milden Verlauf unterschätzt wird und man trotz Infektion mit Lebensmitteln umgeht.

Als vorbeugende Maßnahme sind in Deutschland seit 2006 zwei Impfstoffe für Säuglinge zugelassen, deren Wirkung von diversen Studien belegt wurde. Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird die Impfung bislang allerdings noch nicht empfohlen.

(qn/js)

Bildnachweis: Fotolia
 
 











































   
 
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