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Newsletter 
I S S N 1 6 1 3 - 9 2 4 0  
  Ausgabe: 09 / 04.08.2005

 INHALTSVERZEICHNIS 
Branchen-News
» Neues Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch verabschiedet
» Schädlinge in Automaten
» Typhus in Hamburg und Leipzig
» Vorgemerkt: Anuga 2005 in Köln
Aus der gesa-Gruppe
» Geschäftsübergang Damenhygienebehälter und Waschraum-Spendersysteme
» Wiederholungs- und Rezertifizierungsaudit bei der gesa-Gruppe
Dienstleistungen und Produkte
» Ihre Küchenplanung unter die Lupe genommen
» Lieferantenaudit bei gemex Hygiene + Vorratsschutz
Medien-Tipp
» Neue Broschüre zur Wartung raumlufttechnischer Anlagen
Gesandra denkt...
Leser-Echo
Impressum
» Kontakt, Empfehlen, Abmelden, Hinweise


 BRANCHEN-NEWS 
Neues Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch verabschiedet

Der Vermittlungsausschuss hat am 15. Juni 2005 eine Beschlussempfehlung zum Gesetz zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts ausgesprochen. Bundestag und Bundesrat stimmten dem nun gefundenen Kompromiss am 16. bzw. 17. Juni 2005 zu. Kernelement ist ein neues Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB). Es fasst Lebensmittel- und Futtermittelrecht zusammen, hebt mehrere Einzelgesetze auf diesem Gebiet auf und passt das nationale Lebensmittelrecht an die EU-Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit an. Mit einer Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist vermutlich in Kürze zu rechnen. Das Gesetz wird bereits am Tag nach seiner Verkündung in Kraft treten.

Abgesehen von zahlreichen redaktionellen Änderungen bleibt das Gesetz fachlich gegenüber der ursprünglichen Version weitgehend unverändert. Komplett gestrichen worden sind allerdings die Bestimmungen zur Verbraucherinformation, die das Recht der Verbraucher/innen auf Zugang zu den bei den Behörden vorhandenen Informationen betreffen. Die Regelungen über das Informationsrecht der Behörden bleiben dagegen bestehen: Die Behörden können die Öffentlichkeit unter Nennung des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmens unter anderem dann informieren, wenn der Verdacht besteht, dass von einem Erzeugnis Risiken für die Sicherheit und Gesundheit ausgehen oder gegen Vorschriften zum Schutz vor Täuschung verstoßen worden ist.

(js)



Schädlinge in Automaten

Für die Zwischenverpflegung von Mitarbeitern stehen vielerorts Getränke- und Verpflegungsautomaten zur Verfügung. Diese bieten nicht nur Heiß- oder Kaltgetränke, Snacks und Backwaren an, sondern sind auch ideale Lebens- und Entwicklungsorte für Schädlinge. Das Ungeziefer schätzt besonders die hohen Temperaturen der Wärme abgebenden Aggregate und die Feuchtigkeit durch Kondenswasserbildung im Aggregatbereich. Darüber hinaus gibt es genügend Verstecke und ein ausreichendes Nahrungsangebot durch Getränke- und Lebensmittelreste, Staub und sonstige Verunreinigungen unter und hinter den Automaten. Schaben, Ameisen, Silberfischchen, Mäuse, Heimchen - aber auch verwilderte Haustauben, Fruchtfliegen und Wespen fühlen sich in oder an den Automatenstationen heimisch. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr einer Verschleppung von Schädlingen. Häufig werden Automaten umgestellt oder ausgetauscht. Auf diese Weise werden Schädlinge ungehindert und unentdeckt in Bereiche eingeschleppt, die vorher schädlingsfrei waren. Für die Getränke- und Verpflegungsautomaten hat die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) Gültigkeit. Eine konsequente und systematische Schädlingsabwehr im Bereich der Automatenstationen stellt demnach nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Erzeugnissen, Anlagen, Wohlbefinden und Image dar, sondern ist auch Bestandteil der gesetzlichen Anforderungen.

Folgende Tipps zur Schädlingsprophylaxe stehen Ihnen als PDF-Datei zur Verfügung.

Die erfahrenen Mitarbeiter der gemex unterstützen Sie gerne bei der Analyse und bei einem systematischen Aufbau eines geeigneten Monitoring-Systems für Ihre Einrichtungen zur Zwischenverpflegung. Ihr Ansprechpartner ist Herr Karl-Heinz Baudach, E-Mail: karl-heinz.baudach(at)gesa.de.

(cs)
 



Typhus in Hamburg und Leipzig

Auffällige Häufungen von Typhus-Erkrankungen waren zu Beginn des Jahres 2005 in Hamburg bzw. im Sommer 2004 in Leipzig zu verzeichnen. Zwischenzeitlich wurden die Hamburger Fälle durch die Behörden rekonstruiert und vom Robert Koch Institut (RKI) publiziert: Ein Koch einer Hamburger Gaststätte war während eines Indien-Aufenthaltes an Fieber und Durchfall erkrankt. Da die Symptome nach seiner Rückkehr bereits abgeklungen waren, verzichtete der Mann auf einen Arztbesuch und arbeitete wieder als Koch. Als unerkannter Ausscheider von Typhus-Bakterien infizierte er dabei insgesamt sechs weitere Personen mit der Krankheit.

Der Fall zeigt, wie wichtig die gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Infektionsschutz-Unterweisungen von Mitarbeitern lebensmittelverarbeitender Betriebe sind: Durchfallerkrankungen sollten grundsätzlich gemeldet und durch einen Arzt näher untersucht werden. Durchfälle während eines Auslandsaufenthaltes sollten auch dann gemeldet werden, wenn die Symptome bereits wieder abgeklungen sind, da Typhus-Bakterien (und noch eine Vielzahl anderer Erreger) über lange Zeit mit dem Stuhl ausgeschieden werden können, ohne dass der Betroffene dies bemerkt. Personen, die an Typhus erkrankt oder dessen verdächtig sind, dürfen gemäß § 42 Infektionsschutzgesetz (IfSG) nicht in lebensmittelverarbeitenden Betrieben tätig sein (Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot!). Gleiches gilt für Personen, die Typhus-Bakterien über den Stuhl ausscheiden, unabhängig davon, ob sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Krankheit ist zudem meldepflichtig gemäß § 7 IfSG.

Typhus wird als "Reiseerkrankung" zum überwiegenden Teil im Ausland erworben, z.B. in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Ghana, Marokko und der Türkei, aber auch in anderen Ländern Südostasiens, Afrikas und Südamerikas. Die Ansteckung erfolgt insbesondere durch kontaminierte Lebensmittel und Wasser. Reisenden in die genannten Länder wird neben den üblichen Hygieneregeln die alte Reiseweisheit "Schäl´ es, koch´ es oder vergiss es" dringend ans Herz gelegt. Eine gut verträgliche Impfung steht übrigens zur Verfügung. Reisemedizinische Beratung bieten die Gesundheitsämter sowie Tropeninstitute und Reisemediziner.

Quelle und weitere Informationen: Robert Koch Institut bzw. Epidemiologisches Bulletin

(js)



Vorgemerkt: Anuga 2005 in Köln

Vom 8. bis 12. Oktober 2005 findet in der Kölnmesse die größte und wichtigste Fachmesse der Welt für Food & Beverage statt - die Anuga. Aussteller und Besucher aus fast allen Ländern der Welt kommen bei dieser Messe zusammen, um Trends und Neuheiten vorzustellen und zu diskutieren.

Informationen zur Messe finden Sie unter http://www.anuga.de

Weitere Messetipps:

12.-17.09.2005 München
drinktec
Weltmesse für Getränke- und Liquid Food Technologie
http://www.drinktec.de

20.-23.09.2005 Berlin
CMS
Europäische Reinigungsfachmesse mit Kongressprogramm
http://www.cms.de

02.-04.10.2005 Stuttgart
SÜFFA
Fachmesse für das Fleischerhandwerk
http://www.sueffa.de

(cs)
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 AUS DER gesa-GRUPPE 
Geschäftsübergang Damenhygienebehälter und Waschraum-Spendersysteme

Die gesa Umwelthygienetechnik GmbH + Co. KG hat zum 1. Juli 2005 ihre Geschäftsanteile für den Geschäftsbereich Damenhygienebehälter und Waschraum-Spendersysteme an die HTS Deutschland GmbH + Co. KG verkauft. Die HTS wird diesen Geschäftsbereich vom Standort Augsburg aus mit den bisherigen Mitarbeitern weiter betreiben.

Ausdrücklich nicht davon betroffen sind aus der gesa-Gruppe die Unternehmen:
  • gesa Hygiene + Instandhaltung GmbH + Co. KG
  • gemex Hygiene + Vorratsschutz GmbH
  • gecos Umweltschutz Beratungsgesellschaft mbH
mit ihren Hygienedienstleistungen. Die Gesellschafter, die Geschäftsanteile und die Geschäftsführungen bleiben in diesen drei Unternehmen unverändert.

Wesentlicher Grund des Verkaufes war, sich zukünftig auf die Kernkompetenzen der gesa-Gruppe, die Hygienedienstleistungen, zu konzentrieren. Die Zukunftsinvestitionen dafür sind durch den Verkaufserlös langfristig gesichert.

Falls Sie Fragen zum Übergang und zum weiteren Ablauf haben, können Sie sich gerne mit Herrn Manfred Schönfelder, Gesellschafter und Geschäftsführer, persönlich unter der Telefonnummer 0821-79015-110 in Verbindung setzen.

(ms)



Wiederholungs- und Rezertifizierungsaudit bei der gesa-Gruppe

Vom 4. bis 7. Juli 2005 fanden die diesjährigen Audits durch die NIS Zertifizierungs- und Umweltgutachter GmbH im Hause der gesa-Gruppe statt.

Bei gesa Hygiene + Instandhaltung wurde das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem im Wiederholungsaudit inspiziert. Neu war die Überprüfung nach ISO / FDIS 14001:2004. Verbessert wurden in dieser überarbeiteten Norm die Klarheit und Lesbarkeit sowie die Kompatibilität zur DIN EN ISO 9001:2000.

Bei gemex Hygiene + Vorratsschutz stand in diesem Jahr die Rezertifizierung des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems an. Bereits seit 1995 verfügt die gemex über ein Qualitätsmanagementsystem. Das Umweltmanagementsystem wurde im Jahr 2000 erfolgreich implementiert.

Die Zertifizierungs- und Umweltgutachterin der NIS ZERT bestätigte beiden Systemen die Konformität mit den Normen, ideale Umsetzung in den Unternehmen sowie Effektivität im Sinne der Kunden, Mitarbeiter und des Unternehmens. Besonders hervorgehoben wurde die außerordentliche Integration der Forderungen in die Unternehmensprozesse. Dadurch konnte in beiden Unternehmen eine äußerst hohe Akzeptanz der Systeme auch bei den Mitarbeitern erzielt werden.

(ro)
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 DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE 
Ihre Küchenplanung unter die Lupe genommen

Bei einem anstehenden Neu- oder Umbau einer Großküche müssen in die Planung auch wichtige hygienische Aspekte einfließen. Damit die Themen Hygiene und Lebensmittelsicherheit angemessen berücksichtigt werden, ist es sinnvoll, die Planung (und evtl. die Ausschreibung) genau unter die Lupe zu nehmen: Werden alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt? Werden auch die künftigen hygienischen Vorschriften eingehalten (z.B. Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene)? Sind die Arbeitsabläufe hygienisch optimal gestaltet? Können lebensmittelhygienische Risiken im Vorfeld weiter minimiert werden? Beinhaltet die geplante Bauausführung hygienische "Stolperstellen"?

Die Experten der gecos überprüfen Ihre Großküchenplanung aus hygienischer Sicht - neutral und unabhängig, kompetent und erfahren. Denn vor Baubeginn lassen sich die Weichen leicht richtig stellen - eine Investition, die sich schnell bezahlt macht!

Möchten Sie mehr wissen? Anruf oder E-Mail genügt - wir beraten Sie gerne! Ihre Ansprechpartnerin bei gecos: Frau Jutta Schedler, Tel. 0821-79015-610, E-Mail: jutta.schedler(at)gesa.de.

(js)



Lieferantenaudit bei gemex Hygiene + Vorratsschutz

Die Durchführung von Lieferantenaudits dient zum einen der Auswahl und zum anderen der Bewertung des Lieferanten. Der Kunde hinterfragt die Abläufe der Prozesse und betrachtet dabei immer auch die Gesamtorganisation. Frau Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Schwarz, 3M ESPE AG, Seefeld, führte am 23.05.2005 bei gemex Hygiene + Vorratsschutz ein solches Lieferantenaudit durch. 3M ESPE AG in Seefeld ist seit 2002 Kunde der gemex. Das Redaktionsteam war neugierig und führte kurze Zeit später ein Interview mit Frau Schwarz. Unter anderem wollte es wissen, welche Gründe es für die Zusammenarbeit mit gemex gab und was 3M ESPE AG an dieser Partnerschaft schätzt.

Die Beurteilungsschwerpunkte dieses Lieferantenaudits:
  1. Umweltschutz bei gemex Hygiene + Vorratsschutz - Sachgerechte Entsorgung
  2. Qualifikation, Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter am Beispiel eines Servicemitarbeiters
  3. Dokumentationssystem allgemein, Rückverfolgbarkeit der Rohdaten von 3M ESPE AG. Wie wird sichergestellt, dass keine Übertragungsfehler auftreten?
  4. Information an 3M ESPE AG bei Änderungen (regulatorische Anforderungen, Änderungen Bekämpfungsmittel)
  5. Auswahl geeigneter Schädlingsbekämpfungsmittel - Fallbeispiel
  6. Softwarevalidierung QPM® Mobile
Das Interview sowie das Ergebnis des Lieferantenaudits können Sie hier als PDF-Datei lesen.

(cs)
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 MEDIEN-TIPP 
Neue Broschüre zur Wartung raumlufttechnischer Anlagen

Das Fachinstitut Gebäude-Klima e.V. (fgk) hat in der Arbeitsgruppe "Instandhaltung und Reinigung raumlufttechnischer Anlagen" den fgk Status-Report 1 grundlegend überarbeitet. Der Schwerpunkt der ersten Ausgabe liegt in der fachgerechten Instandhaltung, Reinigung und Entsorgung von raumlufttechnischen Anlagen. Beschrieben werden die Bereiche Luftführung, Ventilatoren, Luftfilter, Lufterwärmung, Kältemaschinen, Luftbefeuchtung, Gebäudeautomation, Wärmerückgewinnung, Küchenabluft / Dunstabzugshauben, Sicherheitstechnik / Brandschutz und Entsorgung. Anhand dieser relevanten Komponenten raumlufttechnischer Anlagen werden die Instandhaltungsanforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Klar dargestellt wird der Nutzen, die regelmäßige und fachmännische Instandhaltung und Wartung zu dokumentieren. Der Status-Report 1 richtet sich an die Betreiber raumlufttechnischer Anlagen.

Die Informationsschrift kann unter www.fgk.de zum Preis von EUR 5,00 unter der Bestellnummer 09 bestellt werden.

(ro)
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 GESANDRA DENKT... 
"Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik."
(Honoré de Balzac)

(js)
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 LESER-ECHO 
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie hat Ihnen unser Newsletter gefallen? Sagen Sie uns Ihre Meinung, denn nur so können wir uns weiter verbessern. Auf Ihre Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr. Auch Linktipps und sonstige Informationen sind uns jederzeit willkommen. Herzlichen Dank!
Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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 IMPRESSUM 
Dieser Newsletter wird 6x pro Jahr herausgegeben von:
gesa-Gruppe · Gubener Straße 32 · 86156 Augsburg · Telefon: 08 21/7 90 15-0 · Fax: 08 21/7 90 15-399 · E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Corinna Schade

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Hinweise
Der nächste Newsletter erscheint Anfang Oktober 2005.

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