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I S S N 1 6 1 3 - 9 2 4 0  
  Ausgabe: 02 / 03.06.2004

 INHALTSVERZEICHNIS 
Branchen-News
» Gravierende Änderungen im Lebensmittelrecht
» Fruchtfliegen - Indikatoren des Hygienestands
» Erhöhte Legionellose-Gefahr im Sommer
Aus der gesa-Gruppe
» 10 Jahre gecos: Erfolg durch kompetente Beratung
» gesa Frankfurt: Niederlassung wächst
» Mit gemex auf dem sicheren Weg
Dienstleistungen und Produkte
» Wussten Sie schon...?
» Raumlufttechnische Anlagen im OP-Bereich
Medien-Tipps
» TV-Tipp: Aromastoffe
» Surf-Tipp: Die Macht der Sinne
Gesandra rät...
Leserecho
Impressum
» Kontakt, Empfehlen, Abmelden, Hinweise


 BRANCHEN-NEWS 
Gravierende Änderungen im Lebensmittelrecht

Zum 01.01.2005 bzw. zum 01.01.2006 werden EU-weit neue Vorschriften in Kraft treten, die grundlegende Änderungen im Lebensmittelrecht mit sich bringen. Auch im deutschen Lebensmittelrecht stehen gravierende Änderungen an. Unter anderem führen die neuen Regelungen zu einer deutlichen Ausweitung der "Sorgfaltspflicht" der Unternehmer. Ziel ist es, mehr Sicherheit vom Acker und Stall bis hin zum Teller des Verbrauchers zu schaffen.

Kernstück des neuen Lebensmittelrechts ist die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit - kurz EU BasisVO genannt. Die BasisVO wird in weiten Teilen zum 01.01.2005 wirksam und greift mit wesentlichen Artikeln direkt in den Verkehr mit Lebensmitteln in allen EU-Mitgliedsstaaten ein. Ende April hat die EU weitere wichtige Verordnungen verabschiedet, darunter die Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene sowie die Verordnung (EG) Nr. 853/2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs. Diese Verordnungen werden unter anderem die bundesdeutsche Lebensmittelhygiene-Verordnung ablösen und zum 01.01.2006 in Kraft treten. EU-Verordnungen gelten unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat.

Teilweise überlagert die BasisVO direkt die Bestimmungen des deutschen LMBG (Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-Gesetz), teilweise müssen auf der Basis der Definitionen und grundlegenden Forderungen Anpassungen im nationalen Recht vollzogen werden. Das Bundesverbraucherministerium hat daher einen Entwurf für ein grundlegend neues "Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)" geschaffen, das am 19.05.2004 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Mit einer zügigen Beratung und Verabschiedung des LFGB bzw. einem Inkrafttreten zum 01.01.2005 wird gerechnet.

Die wichtigsten EU-Verordnungen finden Sie hier:
EU-BasisVO
Weitere EU-Verordnungen

Den Entwurf des neuen LFGB finden Sie hier:
Entwurf LFGB

Sie möchten mehr über dieses wichtige Thema erfahren? Einen Fachartikel über das neues Lebensmittelrecht können Sie bei gecos kostenlos per E-Mail anfordern: gecos(at)gesa.de

(js)


Fruchtfliegen - Indikatoren des Hygienestands

Fruchtfliegen sind 2-3 mm lange, gelbbraune Fliegen mit roten Augen. Sie legen ihre Eier, bis zu 500 Stück pro Weibchen, bevorzugt an pflanzlichen Gärsubstraten ab. Die Tiere zeichnen sich durch eine hohe Populationsdichte und eine kurze Generationszeit aus. Das massenhafte Auftreten der Fruchtfliegen ist nicht nur lästig, denn sowohl Fliegen als auch Fliegenlarven übertragen Mikroorganismen, die zu unerwünschten Gär- und Zersetzungsprozessen des betroffenen Produktes führen. Treten Fruchtfliegen auf, ist dies meist ein Hinweis darauf, die hygienischen Verhältnisse zu verbessern. Folgende Maßnahmen lassen sich schnell und einfach umsetzen:
  • Regelmäßige und gründliche Reinigung aller Oberflächen (Arbeitsflächen, Boden- und Wandbereiche), auch schwer zugänglicher Stellen
  • Müllbehältnisse stets geschlossen halten und vor allem in der warmen Jahreszeit täglich entleeren und gründlich reinigen
  • Reinigungsutensilien mit klarem Wasser ausspülen, um klebrige Rückstände zu entfernen
  • Fenster stets mit Insektenschutzgittern ausrüsten
Das Grundprinzip ist der Entzug der Entwicklungs- und Nahrungsquellen durch Schaffung einer fliegenfeindlichen Umgebung.

Noch Fragen? Richten Sie diese bitte einfach an gemex(at)gesa.de. Die Experten der gemex unterstützen Sie gerne.

(cs)


Erhöhte Legionellose-Gefahr im Sommer

Immer wieder schrecken uns Meldungen über Todesfälle durch die Legionärskrankheit (Legionellose) auf. Verursacher sind stäbchenförmige Bakterien der Gattung Legionella. Es gibt zwei Formen von Krankheitsverläufen: Das Pontiac-Fieber ist eine Erkrankungsform mit leichterem Verlauf. Die grippeähnlichen Symptome heilen in der Regel nach einigen Tagen vollständig aus. Die Legionella-Pneumonie ist dagegen eine langwierige Erkrankung in Form einer schweren Lungenentzündung. Symptome sind u.a. hohes Fieber, Übelkeit, Störungen des zentralen Nervensystems und Muskelschmerzen. Die Todesrate liegt hier bei ca. 15 bis 20 %.

In der Natur kommen Legionellen in Süßgewässern vor. In Trinkwassersystemen finden sie dank der optimalen Temperaturen ideale Wachstumsbedingungen. Übertragen werden sie durch Aerosole, die in die menschliche Lunge gelangen.

Wir empfehlen folgende Präventionsmaßnahmen:
  • Bei lange unbenutzten Duschen vor Gebrauch einige Minuten heißes Wasser laufen lassen
  • Heißwassersysteme auf Temperaturen von mindestens 60 °C halten
  • Vermeidung von Aerosolkontakten (z.B. in Duschen, Whirlpools, Inhalatoren, Klimaanlagen)
  • Raumlufttechnische Anlagen mit Befeuchterwasser regelmäßig warten
  • Ggf. bauliche Maßnahmen einleiten
Weitere Informationen zum Thema Legionellose erhalten Sie unter www.rki.de

Noch Fragen? Die Spezialisten der gesa Hygiene und Instandhaltung informieren Sie gerne. Ihre Ansprechpartnerin ist Anja Rothmund, E-Mail: anja.rothmund(at)gesa.de.

(ro)
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 AUS DER gesa-GRUPPE 
10 Jahre gecos: Erfolg durch kompetente Beratung

Seit nunmehr 10 Jahren berät gecos erfolgreich vor allem Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung und der Lebensmittelwirtschaft in allen Fragen der Hygiene, der Lebensmittelsicherheit und des Umweltschutzes. Zahlreiche namhafte Unternehmen der deutschen Wirtschaft zählen zum langjährigen Kundenstamm.

Ursprünglich "nur" Beratungsfirma speziell für den Umweltbereich, übernahm das 1994 gegründete Unternehmen bereits nach wenigen Monaten den Dienstleistungsbereich "Hygiene- und Qualitätsmanagement" und baute diesen kräftig aus. Er ist heute das Hauptstandbein der gecos. In weit mehr als 100 Betrieben wurden zwischenzeitlich Hygiene- und Qualitätsmanagement-Systeme implementiert, die nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern echte Verbesserungen in der Praxis bringen. Die Vorteile für den Kunden liegen klar auf der Hand: Ein Mehr an Hygiene und Sicherheit! Die zahlreichen zufriedenen Kunden schätzen nicht nur das hohe Maß an Kompetenz und Qualität der Beratung, sondern insbesondere auch die Praxisnähe, mit denen die erfahrenen Fachleute der gecos vorgehen. Das Unternehmen beschäftigt heute insgesamt acht hochqualifizierte Mitarbeiter, die bundesweit sowie im deutschsprachigen Ausland tätig sind. Zum Kerngeschäft gehören neben dem Hygiene- und Qualitätsmanagement auch Schulungen und Trainings sowie die Beratung im Hinblick auf den Umweltschutz und die Arbeitssicherheit im Betrieb. Geschäftsführerin ist Frau Jutta Schedler, Diplom-Biologin.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.gesa.de oder per E-Mail gecos(at)gesa.de

(js)


gesa Frankfurt: Niederlassung wächst

In den vergangenen Jahren haben sich in der Niederlassung Frankfurt/Rodgau einige Änderungen ergeben: Das technische Büro wuchs zu einer zentralen Anlaufstelle für die gesa-Kunden aus diesem Einzugsgebiet und verdoppelte seinen Mitarbeiterstamm. Somit werden eine noch bessere Erfüllung von Kundenwünschen und regionale Verfügbarkeit gewährleistet.

Ihre Ansprechpartner in der Niederlassung:
  • Herr Jörg Prange (Niederlassungsleiter)
  • Frau Antje Tota (Office Management)
  • Herr Werner Beck (Kundenbetreuung)
gesa Hygiene + Instandhaltung GmbH & Co. KG · Bahnhofstraße 33 · 63110 Rodgau
Telefon 06 10 6/6 20 50 · Telefax 06 10 6/6 20 502 · E-Mail: gesa-frankfurt(at)gesa.de

(bk)


Mit gemex auf dem sicheren Weg

Vor 20 Monaten hat sich die gemex Hygiene und Vorratsschutz GmbH zum ersten "TÜV-geprüften Schädlingsbekämpfungsbetrieb" in Deutschland zertifizieren lassen und somit erneut Fachkompetenz und Qualitätsbewusstsein belegt. Das TUVdotCOM-Siegel des TÜV Rheinland Berlin Brandenburg steht weltweit für Sicherheit und Qualität bei Produkten, Dienstleistungen und technischen Systemen. Die Prüfung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Vordergrund der TÜV-Prüfung stehen die sachgerechte Ausführung von Bekämpfungsmaßnahmen, die Einhaltung der gesetzlichen Forderungen sowie der Arbeits- und Anwenderschutz. Die ID-Nummer der gemex Hygiene und Vorratsschutz GmbH lautet 2811250561.

Das Zertifikat ist insgesamt drei Jahre gültig. Das erste Überwachungsverfahren, welches nach einem Jahr fällig ist, hat gemex bereits erfolgreich bestanden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tuv.com

(cs)
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 DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE 
Wussten Sie schon...?

... dass die gesa-Gruppe seit fast 20 Jahren bei nun gut 2.000 Kunden rund 40.000 Hygienebehälter jeweils mindestens 13 mal im Jahr wechselt und den Inhalt energetisch verwertet? (Der Gesetzgeber fordert: Vermeidung vor Verwertung, Verwertung vor Entsorgung)

... dass damit allein ca. 14,6 Millionen Plastiktüten, mit denen "normale" Behältnisse täglich ausgestattet werden, eingespart werden und somit nicht als Restmüll anfallen?

... dass für einen einzigen normalen Abfalleimer, der durchschnittlich von nur fünf Frauen genutzt wird, im Jahr ca. 1.600 Hygienebeutel aus Papier anfallen?

... dass dies bei 40.000 "normalen" Abfalleimern rund 64 Millionen Hygienebeutel mit Inhalt im Jahr ausmachen würde? Die gleiche Summe und mehr würde an Binden, Tampons, Slipeinlagen als Restmüll anfallen oder direkt über die Toiletten in den Kläranlagen landen.

... dass schätzungsweise auch zusätzlich gut eine halbe Million Abfalleimer innerhalb einiger Jahre mehrmals erneuert werden müssten?

... dass sich ein Umsteigen von herkömmlichen Verfahren auf das umweltgerechte und hygienische gesa-Behältersystem für Damenhygiene auf vielen Ebenen rechnet: Umwelt, Zukunft, Hygiene und Sauberkeit, Verhinderung von Krankheiten und Infektionen, Ansehen im Betrieb, Förderung des Hygienebewusstseins bei den Mitarbeitern, Respekt vor den natürlichen Bedürfnissen von Frauen und Behinderten, Kostenoptimierung, Investition in Vernunft und Wirtschaftlichkeit.

... dass Sie und Ihr Betrieb damit einen unschätzbaren Beitrag zur Vermeidung all dieser belastenden und fehlgeleiteten Kosten und Abfälle leisten und gleichzeitig hygienische Sicherheit, Wohlbefinden und Umweltschutz erreichen!

(gh/ad)


Raumlufttechnische Anlagen im OP-Bereich

Jeder Krankenhausbetreiber ist dafür verantwortlich, dass speziell die raumlufttechnischen Anlagen, die die OP-Räume be- und entlüften, jährlich einer hygienischen Kontrolle unterzogen werden. Nach jedem Wechsel der 3. Filterstufe muss eine Partikelzählung durchgeführt werden. Eine weitere Auflage ist das Hinzuziehen eines Hygienikers nach jeder Reparatur, damit eventuelle hygienische Auswirkungen lokalisiert und behoben werden können.

Eine hygienische Kontrolle der raumlufttechnischen Anlagen beinhaltet:
  • vor Beginn der hygienischen Untersuchung die Reinigung und Flächendesinfektion der Zuluftleitungen einschließlich der Luftauslässe hinter der 3. Filterstufe sowie der von der RLT-Anlage versorgten Räume
  • Partikelzählung im Zuluftstrom des OP´s
  • Messung der Luftkeimkonzentration im Zuluftstrom des OP´s unmittelbar am Zuluftdurchlass
  • Nachweis der Strömungsrichtung
  • Ggf. Keimuntersuchung des Befeuchterwassers / Tauwassers
Die Grundlage dieser Handlungsempfehlungen ist die DIN 1946, Teil IV: "Raumlufttechnische Anlagen in Krankenhäusern". Auch das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der Krankheitskontrolle und -prävention weist in der Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention auf die DIN 1946, Teil IV hin.

Wenn Sie mehr über die Reinigung und Desinfektion in OP-Bereichen erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf: E-Mail: anja.rothmund(at)gesa.de

(ro)
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 MEDIEN-TIPPS 
TV-Tipp: Aromastoffe

Das Geheimnis des Geschmacks der Fertigprodukte liegt meist in künstlichen Aromastoffen. Sie sorgen dafür, dass alles stets frisch schmeckt und die Verbraucher ihr "Geschmackserlebnis" erfahren. Mittlerweile gibt es über 5.000 Aromastoffe. Die Dokumentation "Die Suche nach dem guten Geschmack" zeigt, wie diese Substanzen zunehmend unsere Lebensmittel bestimmen.

Sendetermin: Mittwoch, 16.06.2004, 20.15 - 21.00 Uhr auf Phoenix

(js)


Surf-Tipp: Die Macht der Sinne

Unsere Sinne beeinflussen uns täglich in hohem Maße. Wussten Sie zum Beispiel, dass unser Geruchssinn 10.000 mal empfindlicher ist als unser Geschmackssinn? Manche Orte verursachen uns deshalb unbewusst Unbehagen, während wir uns an anderen spontan wohl fühlen. Auf einer hochinteressanten Seite der BBC-Exklusiv erfahren Sie mehr über die Macht der Sinne: Machen Sie den Sinnestest oder lesen Sie gut aufbereitete wissenschaftliche Informationen:
www.bbcexklusiv.de

(js)
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 GESANDRA RÄT... 
Achten Sie auf Ihre Gesundheit, denn: "Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit"
(Arthur Schopenhauer)
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 LESERECHO 
Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!
Um auch weiterhin unseren hohen Qualitätsanspruch verbessern zu können, bitten wir um Ihre Meinung über unseren Newsletter. Auf Ihre Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr. Auch Linktipps und sonstige Informationen sind uns sehr willkommen. Herzlichen Dank!
Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de
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 IMPRESSUM 
Dieser Newsletter wird 6x pro Jahr herausgegeben von:
gesa-Gruppe · Gubener Straße 32 · 86156 Augsburg · Telefon: 08 21/7 90 15-0 · Fax: 08 21/7 90 15-399 · E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Jutta Schedler

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Hinweis
Der nächste Newsletter erscheint Anfang August 2004.

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