Ausgabe 40 / 08.06.2011 | ISSN 1613 - 9240
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Inhaltsverzeichnis
BRANCHEN-NEWS
»  Schutz vor Infektionen: Einfach, aber wirksam
»  Alles Bio - oder was?
»  Fliegen - unappetitliche Tischgenossen

AUS DER Gesa HYGIENE-GRUPPE
»  "Zukunftsstrategien im modernen Verpflegungsmanagement"
»  Hinter den Kulissen der Gecos: Yvonne Zappe

DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE
»  Mehr Sicherheit: Die Gesec Hygiene-Garantie!

MEDIEN-TIPP
»  Über Zusatzstoffe informiert sein

gesandra
»  ... rät: Lieber nicht den Blarney-Stein küssen!

BRANCHEN-NEWS
Schutz vor Infektionen: Einfach, aber wirksam

 

Sommer- und Wintergrippe, starke Erkältungen, Magen-Darm-Infekte - viele Arbeitnehmer fallen ein- oder mehrmals pro Jahr an etlichen Arbeitstagen aufgrund von Infektionskrankheiten aus. Dass dieses volkswirtschaftliche Problem unterschätzt wird, zeigt eine US-Erhebung: Allein Nicht-Influenza-Viren, die Atemwegerkrankungen auslösen, führen dort zu einem wirtschaftlichen Verlust von zirka 40 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Abhilfe kann sehr einfach geschaffen werden: Regelmäßige Händedesinfektion reduziert Erkrankungen durch Infektionen nachweislich. Das belegt eine Studie der Universität Greifswald.

 

An der einjährigen Studie nahmen 129 Verwaltungsmitarbeiter mit viel Publikumsverkehr sowie häufigem Umgang mit Akten und Dokumenten teil. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Hälfte benutzte kein Händedesinfektionsmittel (Kontrollgruppe), die andere Hälfte desinfizierte sich mindestens fünfmal pro Tag die Hände (Interventionsgruppe). Zur genauen Datenerhebung beantworteten die Teilnehmer jeden Monat einen Fragebogen. Ergebnis der Studie: In der Interventionsgruppe ging die Zahl der Fehltage wegen Erkältung, Fieber, Husten oder Darminfektionen deutlich zurück.

Fazit: Mit regelmäßiger Händedesinfektion am Arbeitsplatz können Ausfalltage durch Krankheit deutlich reduziert werden. Besonders interessant ist, dass diese Maßnahme kostengünstig umgesetzt werden kann - frei nach dem Motto: Kleine Maßnahme, große Wirkung!

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier. Mit der Kampagne "Hauptsache Hautschutz" hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Hintergründe und Maßnahmen zum Thema Hautschutz online zusammengefasst.

(ro)



Alles Bio - oder was?

 

Angesichts vieler, leider in schöner Regelmäßigkeit wiederkehrender Lebensmittelskandale greifen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher zu Bio-Erzeugnissen. Knapp drei Viertel kaufen zumindest gelegentlich Bio-Lebensmittel ein. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Aber eine Erwartung haben alle Käufer gemeinsam: Wo "Bio" drauf steht, sollte bitteschön auch "Bio" drin sein. Logos wie das EU-Bio-Logo, das staatliche Bio-Siegel oder die Zeichen der Verbände sollen hier Orientierung geben.

 

Doch wer blickt im Dschungel der zahlreichen Bio-Siegel eigentlich noch durch? Seit 1993 stehen die Worte "Bio" und "Öko" unter dem Schutz der EU-Öko-Verordnung. Nur Produkte, die nach den Richtlinien dieser Verordnung erzeugt, verarbeitet und kontrolliert werden, dürfen als Bio- oder Öko-Ware gekennzeichnet werden. Seit Juli 2010 können verpackte Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung das EU-Bio-Logo tragen. Es bedeutet, dass das Produkt gemäß der EU-Öko-Verordnung hergestellt wurde. Ähnliches signalisiert das sechseckige staatliche Bio-Siegel, das schon bislang in Deutschland in Verwendung war und auch weiterhin zulässig ist.

Viele Bio-Lebensmittel tragen auch das Label eines der acht ökologischen Anbauverbände, zum Beispiel Bio-Kreis, Bioland, Demeter oder Naturland, um nur die Bekanntesten zu nennen. Die Siegel der Anbauverbände bedeuten, dass die Bauern und Verarbeiter neben der EU-Öko-Verordnung auch die Richtlinien des jeweiligen Verbandes einhalten, deren Standards meist noch strenger sind und in vielen Punkten deutlich über die EU-Öko-Verordnung hinausgehen.

Wer jetzt noch mehr über Bio-Lebensmittel und die einzelnen Siegel wissen möchte, findet hier weitere Informationen:
aid Kurzinfo "Woran erkennt man Lebensmittel aus ökologischem Anbau?" (PDF)
aid Flyer "Bio-Lebensmittel - Fragen und Antworten" (PDF)

(js)



Fliegen - unappetitliche Tischgenossen

 

Schon unsere Vorfahren erkannten, dass Fliegen eine ernst zu nehmende Gefahr sind. Sie sahen in ihr gar ein "Teufelswerkzeug". Kein Wunder - ihr Verhalten wirkt auf uns nicht eben appetitlich. Mit ihrer Vorliebe für Aas, Kot, eitrige Wunden und gärende Abfälle sind sie nicht nur ekelerregend, sondern auch gefährliche Krankheitsüberträger.

 

Salmonellen, Campylobacter, Escherichia-coli, Staphylococcus aureus, Choleraerreger, Kinderlähmung, Milzbrand und diverse lebensmittelverderbende Pilze werden nachweislich von Fliegen übertragen, wenn diese auf menschlicher Nahrung und hygienischen Oberflächen landen.

Nur mit einem Saugrüssel ausgestattet, muss die Fliege ihre Nahrung vorverdauen. Zu diesem Zweck erbricht sie ihren Mageninhalt mitsamt den Mikroorganismen auf ihr Fressen - und hinterlässt anschließend zahlreiche stecknadelkopfgroße Kotflecken. Zum Schluss legen die Brummer auch noch ihre Eier ab und die Maden fressen sich durch die Nahrungsmittel.

Besser also von vornherein das Eindringen von Fliegen verhindern, dazu eignen sich Fliegengitter. Im Innern von Räumen haben sich spezielle Lichtfallen bewährt, um die Tiere abzufangen.

(bm)

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AUS DER Gesa HYGIENE-GRUPPE
"Zukunftsstrategien im modernen Verpflegungsmanagement"

Unter diesem Motto stehen die Workshops, die die Gesa Hygiene-Gruppe in Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner S&F-Consulting veranstaltet. Die gegenwärtigen Themen der praxisnahen Veranstaltung:

  • Change Management: Aktuelle Anforderungen und Lösungsansätze in der Gemeinschaftsgastronomie
  • Großküchen, Sanitäranlagen und Raumluft - Tiefenreine Hygiene und Sauberkeit
  • Zielsicher schädlingsfrei mit dem gemex Quality Pest Management QPM®
  • Operatives Verpflegungsmanagement: Instrumente zur Prozessoptimierung
  • Werksführung bzw. Begehung des jeweiligen Küchen- und Gastronomiebetriebs

Der nächste Workshop findet am 8. November 2011 im Großraum Leipzig statt. Bei Anmeldung über die Gesa Hygiene-Gruppe erhalten Sie einen Nachlass von 25 Prozent. Weitere Informationen sowie die Anmeldunterlagen finden Sie hier.

(ro)



Hinter den Kulissen der Gecos: Yvonne Zappe

 

Unsere Kunden kennen sie, wenn überhaupt, nur vom Telefon, aber ohne die "guten Geister" hinter den Kulissen der Gesa Hygiene-Gruppe liefe trotzdem nicht viel. Grund genug, Ihnen mal wieder eine dieser Mitarbeiterinnen hier vorzustellen: Yvonne Zappe arbeitet bereits im dritten Jahr bei Gecos Hygiene + Consulting als Projektassistentin und ist Ihnen vielleicht als eine unserer "Telefonstimmen" bekannt.

 

Zu ihren Aufgaben gehört vor allem die Arbeitsvor- und -nachbereitung. Die für die Audits benötigten Unterlagen müssen für jeden Kunden individuell zusammengestellt werden, damit der Projektleiter vor Ort alles dabei hat, was er braucht. Nach den Audits sorgt Yvonne Zappe dann dafür, dass die Gecos-Kunden ihre Berichte und Gutachten in 1a-Qualität erhalten. Neben dem Schreiben der Berichte wertet die 41-jährige auch die während der Hygieneaudits durchgeführten Temperaturkontrollen aus und bereitet die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen auf. Als gelernte Industriekauffrau mit anschließender Weiterbildung zur geprüften Sekretärin bringt sie dafür beste Voraussetzungen mit. Im Rahmen regelmäßiger theoretischer und praktischer Mitarbeiterschulungen hat sie sich inzwischen auch das nötige branchenspezifische Know-how angeeignet.

"Nur als Hausfrau zu Hause? Das würde mich nicht mehr genügend fordern, jetzt wo meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind," sagt die Mutter von zwei Mädchen. "Bei Gecos kann ich meine Talente einbringen, meine Arbeit macht mir Spaß, denn sie ist abwechslungsreich und interessant. Und durch die flexible Teilzeitarbeit - teils im Büro, teils im Home-Office - kann ich Familie, Beruf und Freizeit optimal miteinander verbinden." Ein Arbeitszeitmodell, das sowohl dem Unternehmen als auch dem Mitarbeiter nutzt. In ihrer Freizeit hält sich Yvonne Zappe durch Jogging fit und findet Entspannung beim Yoga, Lesen oder Musikhören.

(js/yz)

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DIENSTLEISTUNGEN UND PRODUKTE
Mehr Sicherheit: Die Gesec Hygiene-Garantie!

"Salmonellen in Betriebsrestaurant", "Schließung des Betriebs" - solche oder ähnliche Schlagzeilen gehen von Zeit zu Zeit durch die Medien. Die Folgen für den betroffenen Restaurantbetreiber sind verheerend! Neben einem immensen Imageschaden können die wirtschaftlichen Folgen bedrohlich sein. Doch zumindest für die wirtschaftlichen Einbußen während der Schließung Ihres Betriebes können Sie eine Vorsorge treffen: Mit der Gesec Hygiene-Garantie!

Was verbirgt sich hinter der Gesec Hygiene-Garantie?

Mit der regelmäßigen Durchführung tiefenhygienischer Maßnahmen garantiert Gesec die Übernahme wirtschaftlicher Schäden, die durch Hygienemängel ausgelöst werden. Im Klartext: Falls Ihnen innerhalb eines Jahres Schäden entstehen, die auf behördliche Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung zurückzuführen sind - z. B. eine Küchenschließung aufgrund von Hygienemängeln, die Desinfektion Ihres Betriebs oder Ermittlungs- und Beobachtungsmaßnahmen -, erhalten Sie Ersatz für die daraus entstehenden Waren- und Vermögensschäden bis zur vereinbarten Entschädigungssumme. Mit dieser Garantie-Leistung können Sie einen Großteil der Folgeschäden, die eine solche Schließung mit sich bringt, kompensieren.

Sie wollen sich absichern oder Sie benötigen weitere Informationen zur Technischen Tiefenhygiene? Wir beraten Sie gerne: Anja Rothmund, anja.rothmung(at)gesa.de, Tel.: 0821 79015-340.

(ro)

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MEDIEN-TIPP
Über Zusatzstoffe informiert sein

Spätestens der jüngste Dioxinskandal hat die Verbraucher aufgeschreckt. Was esse ich da eigentlich täglich, dürfte sich so mancher fragen und seine Nahrungsmittel genauer unter die Lupe nehmen. Sämtliche Zutaten müssen auf der Verpackung aufgelistet sein, auch die Zusatzstoffe. Doch welche sind das, warum werden sie eingesetzt und welche Wirkung haben sie auf die Gesundheit? Sind Zusatzstoffe schädlich? Und wie behält man den Durchblick im Dschungel der E-Nummern? Der aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. informiert zu diesem vieldiskutierten Thema mit neuen Publikationen.

Ein guter Einstieg ist der Hörfunkbeitrag "Zusatzstoffe in Lebensmitteln - Zugelassen und geprüft", den der aid kürzlich veröffentlicht hat. In gut dreieinhalb Minuten erhält der Hörer knappe, sachliche Basisinformationen. Wer sein Wissen vertiefen und genauer erfahren möchte, was hinter den E-Nummern steckt, dem sei die aid-Broschüre "Die E-Nummern in Lebensmitteln - Kleines Lexikon der Zusatzstoffe" empfohlen, die ebenfalls neu aufgelegt wurde. Die 52-seitige Broschüre kostet 3 Euro und enthält neben einer kompletten Liste der E-Nummern auch allgemeine Informationen über Zusatzstoffe und die verschiedenen Zusatzstoffklassen.

Quelle: aid.de

(js)

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gesandra
... rät: Lieber nicht den Blarney-Stein küssen!

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Orte wohl am meisten mit Bakterien verseucht sind? The Forensic Science Technician in den USA hat mit "World's germiest places" eine Rangliste veröffentlicht. Auf den ersten Plätzen: mobile Toiletten, Küchenabflüsse, Türklinken, Unterwäsche, aber auch Computer-Tastaturen und Mobiltelefone. Hygiene-Experten dürfte auch klar sein, dass auf einem gewöhnlichen Haushaltsschwamm mehr Bakterien siedeln als in Deutschland Einwohner.

 

Doch da gibt es noch andere Kandidaten, an die man nicht sofort denkt. Tausende von Touristen küssen jedes Jahr den Blarney Stone in Irland - um der Legende nach die Gabe des freien Sprechens zu erhalten. Baku in Aserbaidschan gilt als schmutzigste Stadt überhaupt. Nun gut, da muss man ja nicht unbedingt hin. Und auch Flugzeug-Toiletten - besser meiden! Doch nicht alles lässt sich so einfach umgehen. Die Handtasche zum Beispiel landete auf Platz 5 der am meisten belasteten Orte. Auch Geld ist noch unter den Top 10.

Doch wenn Sie diesen Newsletter gelesen haben, dann wissen Sie ja: Mit Händedesinfektion lässt sich prima gegensteuern. Also immer schön sauber bleiben!


Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Ihr Redaktionsteam
redaktion(at)gesa.de

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Impressum

Dieser Newsletter wird 4 x pro Jahr herausgegeben von:
Gesa Hygiene-Gruppe Gubener Straße 32 86156 Augsburg
Telefon: 0821 79015-0 Fax: 0821 79015-399 E-Mail: redaktion(at)gesa.de
V.i.S.d.P.: Anja Rothmund
Redaktion und Text: Ingrid Erne, Brigitte Megerle, Anja Rothmund, Jutta Schedler
Bildnachweis: fotolia, National Institutes of Health (USA)
Nach § 5 TMG: Impressum
Der nächste Newsletter erscheint Anfang September 2011.


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Sollten nach Abklärung beider Sachverhalte die betreffenden Links nicht funktionieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Anja Rothmund unter anja.rothmund(at)gesa.de auf.

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